„Wir wollen in die Playoffs“ sagte Trainer Jürgen Amann am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining.
„Wir wollen in die Playoffs“ sagte Trainer Jürgen Amann am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining. Foto: Bauer 

(mb) Lange hat man sich beim IHC Atting trotz einer bislang sehr erfolgreichen Spielzeit mit höheren Zielen zurückgehalten. Jetzt, da die Mannschaft mit dem Heimspiel gegen die Crash Eagles Kaarst (Samstag, 17.30 Uhr) ins letzte Saisonviertel einbiegt, denkt man aber an mehr als an den Klassenerhalt. „Wir wollen in die Playoffs“, sagte Trainer Jürgen Amann am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining.

Nach der schweißtreibenden Einheit hatte er seine Mannschaft noch einmal im Mittelkreis zusammengerufen und sie für die gute Arbeit gelobt – auch während der heißen Woche. „Am Dienstag ist der Schweiß fast aus den Handschuhen herausgelaufen, aber wir haben super trainiert“, sagte der Attinger Coach danach. Trotz der heißen Temperaturen war die Stimmung im Team aber sichtlich heiter und ausgelassen.

Kein Wunder: 25 Punkte haben die Wölfe nach 16 Spielen auf dem Konto. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn man da jetzt noch absteigen würde. Sieben oder acht Siege, also zwischen 21 und 24 Punkten wollte man erreichen, um in der 1. Bundesliga zu bleiben. Als momentan Fünfter setzt man sich nun höhere Ziele. „Wir haben als Aufsteiger eine Riesenchance, etwas Großes zu schaffen“,  sagt Amann. Drei Siege aus den letzten sechs Spielen – das müsste reichen, hat er ausgerechnet. Immerhin fünf dieser Spiele sind im eigenen Stadion. Es geht neben Kaarst auch noch gegen Lüdenscheid (28.6.), Bissendorf (29.6.), Uedesheim (12.7.) und Assenheim (13.7.). Und im eigenen Stadion ist man mit vier Siegen und 13 Punkten aus sechs Partien bisher eine Bank.

Den Anfang dazu wollen die Wölfe gegen Mitaufsteiger Crash Eagles Kaarst machen. Die Gäste, die in der vergangenen Wochen eigens zweimal an der Düsseldorfer Brehmstraße trainiert haben, um sich an die größere Spielfläche zu gewöhnen, zieren derzeit mit nur sechs Punkten das Tabellenende. Dennoch sagte Trainer Markus Krawinkel im Vorfeld, dass auch einige seiner Spieler sich auf Eisfläche durchaus wohl fühlen und er sich deshalb in Straubing etwas ausrechne. Auch Amann betont immer wieder, dass in der 1. Bundesliga kaum ein Team lange brauche, um sich von der kleinen auf die große Fläche umzustellen. Zu stark seien alle Gegner läuferisch. „So ein richtiger Heimvorteil, von dem immer alle sprechen, ist das also gar nicht. Alle Spiele bei uns hier waren sehr knapp.“

Und daher rechnet er zwei Wochen nach der 4:5-Niederlage im Derby gegen Augsburg wieder mit einem ganz engen Spiel. „Die Kaarster werden sich sicherlich die Seele aus dem Leib rennen. Wo sonst, wenn nicht beim Mitaufsteiger sollen sie die Punkte holen? Wir sind aber darauf eingestellt.“ Neben Michael Hofmeister fehlt am Samstag auch weiter René Röthke und Simon Bogner. Ansonsten können die Wölfe komplett antreten.

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