(mb) Wölfe gegen Tigers 3.0 heißt es am kommenden Dienstag, den 19. Juni, ab 19.30 Uhr im Eisstadion am Pulverturm. Dann treffen Skaterhockey-Zweitligist IHC Atting und eine Auswahl der Straubing Tigers wieder zu einem Schaukampf auf Inlineskates aufeinander. Das Duell der beiden Hockeyteams ist mittlerweile schon zur kleinen Tradition geworden. Es ist die dritte Auflage des Spiels.

Der Attinger Florian Tkocz (links) und Calvin Elfring im Zweikampf beim 10:7-Erfolg der Wölfe im Vorjahr. (Foto: Michael Kinseher)

Siegten im ersten Jahr die Tigers vor 600 Fans noch knapp mit 5:4, gelang den Wölfen im vergangenen Jahr vor fast ebenso vielen Zuschauern ein 10:7-Sieg.„ Diesmal sind wir wieder dran“, sagt Benedikt Brückner von den Tigers. Und Sandro Schönberger schiebt mit einem Augenzwinkern hinterher: „Heuer haben sie keine Chance gegen uns, sie sind ja nicht mehr so gut, habe ich gehört, oder?“ Bei den Attingern nimmt man es mit Humor. „Wir werden ja sehen, wer gewinnt“, sagt Trainer Jürgen Amann, dessen Team in der 2. Bundesliga Süd derzeit von der Tabellenspitze grüßt. Von zehn Spielen wurden acht gewonnen, zuletzt gab es am Samstag ein 5:5-Unentschieden im Derby gegen Bernhardswald.Für die Tigers, die schon seit Ende Mai nach dem Plan von Coach Dan Ratushny beinahe täglich im Vitadrom schwitzen, ist das Spiel eine willkommene Abwechslung im Sommertraining. Deshalb haben die Spieler auch sofort wieder zugesagt. „Inlinehockey macht einfach Spaß“, sagt Schönberger. „Und man bleibt einfach drin im Hockey.“ Brückner, Bernhard Keil und Alexander Dotzler spielen aktuell beim Skaterhockey-Oberligisten Straubing Buffalos.

Noch ist nicht ganz geklärt, wer letztlich auflaufen wird. Neben Brückner sind wohl auch Dotzler, Keil, Jan Guryca (voraussichtlich wie im vergangenen Jahr als Feldspieler!), Calvin Elfring und Neuzugang Michael Endraß dabei, auch Ex-Tiger Billy Trew könnte mitspielen. Das wird in den kommenden Tagen geklärt. Auch Sandro Schönberger würde gerne spielen, nach seiner Knieoperation vor einigen Wochen muss er wie René Röthke aber erst das O.K. der Ärzte für einen Einsatz einholen. „Wenns nicht klappt, stehe an der Bande und coache die Jungs – vielleicht mit Anzug und Krawatte“, meint er lachend.  „Wir freuen uns, dass die Tigers wieder zugesagt haben“, sagt Attings Trainer Amann. „Das Spiel war in den letzten beiden Jahren immer ein Spaß und hart zur Sache wird es nicht gehen. Der Spaß soll wieder im Vordergrund stehen.“ Und auch der gute Zweck: Denn ein Teil der Einnahmen wird wie schon im Vorjahr an eine Einrichtung der Gemeinde Atting gespendet.

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