IHC ATTINGNach dem erfolgreichen Start in die Heimsaison mit drei Siegen aus drei Spielen, musste sich der IHC Atting am Sonntagnachmittag auswärts bei den Uedesheim Chiefs mit 2:8 (0:4, 1:2, 1:2) geschlagen geben. Dennoch liegt man mit aktuell 21 Punkten und dem 4. Tabellenplatz immer noch im Soll.

Die Chiefs, die Tags zuvor noch knapp mit 6:7 in Köln verloren hatten, waren von Anfang an hellwach und erwischten den IHC gleich zu Beginn des Spiels eiskalt, wodurch man schon nach 22 Sekunden mit 0:1 in Rückstand lag. „Man merkte Uedesheim sofort an, dass sie die Punkte im Kampf um die Playoffs unbedingt brauchen und dieses Spiel gewinnen wollen“, so Coach Jürgen Amann. Auch im weiteren Verlauf kamen die Wölfe nur mit Mühe aus dem eigenen Drittel heraus und tauchten so auch nur wenige Male gefährlich vor dem Uedesheimer Tor auf. „Die Chiefs haben uns von Anfang an stark unter Druck gesetzt. Wir sind heute nicht so richtig mit ihrem körperbetonten Auftreten zurecht gekommen und hatten deshalb nur wenig Zugriff auf das Spiel“, so Amann weiter.

Erst im zweiten Drittel konnte das Spiel offener gestaltet werden und so gelang Matthias Rothammer in der 25. Minute den Anschlusstreffer zum 1:4. Dennoch schafften es die Wölfe auch in dieser Phase nicht, sich weiter nennenswerte Tormöglichkeiten zu erspielen. Erst bedingt durch eine 5-minütige Überzahlsituation, konnte der IHC die Chiefs erstmals ernsthaft in Bedrängnis bringen: „Trotzdem haben wir es auch hier nicht geschafft Tore zu erzielen. Man muss aber auch dazu sagen, dass ihr Torhüter Oliver Derigs stark gehalten hat“, meinte Amann. Im Rest des Spiels erarbeiteten sich beide Mannschaften noch gute Chancen, wodurch Thomas Bauer noch das zwischenzeitliche 2:6 erzielte. Die Messe für die Attinger war aber bereits gelesen und so ging das Spiel klar mit 2:8 verloren.

„Der Sieg für Uedesheim geht absolut in Ordnung. Sie haben von Anfang an gezeigt, dass sie diesen Sieg unbedingt wollen. Wir hingegen hatten unsere Schwierigkeiten mit der kleineren Fläche und ihrer Spielweise und waren oftmals auch einfach einen Schritt zu langsam“, resümierte Amann nach dem Spiel.

Für die Wölfe geht es ohne Pause weiter. Dieses Wochenende gastieren am Samstag die Samurai Iserlohn (17.30 Uhr) und am Sonntag die Duisburg Ducks (14 Uhr) im Eisstadion am Pulverturm. Beide Hinspiele gingen zwar verloren, aber speziell gegen Iserlohn konnte der IHC das Spiel über weite Strecken mitbestimmen und so darf man sich auf zwei spannende und kampfbetonte Spiele freuen.

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