Wölfe treten am Sonntag in Velbert an. Coach Amann: „Ein unangenehmer Gegner“

Dominik Nissen, Florian Tkocz und Christian Prasch (von links) trugen sich gegen die Tigers (rechts Jan Guryca) jeweils einmal in die Torschützenliste ein. Auf ihre Treffer hofft Coach Jürgen Amann auch in Velbert. Foto: Kinseher

(mb) Nach dem schweißtreibenden Showspiel gegen die Straubing Tigers geht es für den IHC Atting im Ligaalltag weiter und da will man es der Konkurrenz gleichtun und beim Vorletzten Commanders Velbert am Sonntagmittag (Spielbeginn 13.30 Uhr) Punkte holen. Was auf den ersten Blick aber so einfach aus sieht, könnte auf den zweiten eine knifflige Pflichtaufgabe werden. Zwar haben die Commanders neun von zehn Spielen verloren, sechsmal davon allerdings nur mit einem oder zwei Toren Unterschied. Zuletzt gab es ein 4:6 gegen Merdingen und ein 7:8 in Bernhardswald. „Sie sind ein unangenehmer Gegner, das haben wir ja im Hinspiel gesehen“, erinnert Attings Trainer Jürgen Amann an den 5:3-Sieg Anfang Juni am Pulverturm, als die Partie im zweiten Drittel auf der Kippe stand.

„Eigentlich kann ich gar nicht glauben, dass die Commanders neun von zehn Spielen verloren haben, ihre Tordifferenz liegt nur bei minus elf. Irgendwann einmal wird bei ihnen auch aus Pech Glück. Wir müssen aufpassen, dass es nicht am Sonntag ist.“ Zwei Reihen wird der Attinger Coach aufbieten können. Neben den verletzten Markus Edenhofer und Wolfgang Hiendl sind auch Dominik Kuhnle, Vincent Liebl, Benjamin Franz und Goalie Raphael Heitzer verhindert. Das Tor wird daher wieder Martin Jauernig hüten, der vergangenes Wochenende beim 10:3 in Bräunlingen eine starke Partie abgeliefert hatte. Aufgrund des frühen Spielbeginns am Sonntag reisen die Attinger auch schon am Samstag an. „Im letzten Jahr mussten wir einmal um vier Uhr morgens nach Kaarst aufbrechen, dort haben wir dann schwer ins Spiel gefunden und verloren. So etwas machen wir nicht mehr“, sagt Amann. Gut ausgeruht wird die Mannschaft dann am Sonntagmittag in Velbert antreten können.

„Natürlich wollen wir wieder gewinnen und gegenüber unserer Konkurrenz nachziehen. Unsere Verfolge Schwabmünchen, Freiburg, Merdingen und Langenfeld haben jeweils knapp  in Velbert gewonnen. Also wollen wir das auch.“ In der Tabelle der 2. Bundesliga Süd führen die Attinger aktuell fünf Punkte vor Schwabmünchen und Merdingen. Beide haben aber weniger Spiele ausgetragen, Schwabmünchen zwei, Merdingen gar drei. „Aber wer oben bleiben will, muss eben auch diese Spiele gewinnen“, sagt der Coach.

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