Für die ganz große Überraschung hat es zwar nicht gereicht aber immerhin gelang es dem kleinen David (KEV’81) dem großen Goliath (Löwen Frankfurt) in der Rheinlandhalle ein Bein zu stellen. Das Team von KEV-Trainer Elmar Schmitz sicherte sich aufgrund des besseren letzten Drittels mehr als verdient  mit einem 4:5 (0:2,2:1,2:1,0:1) nach Penaltyschiessen einen Punkt.

Dabei sah es in der Oberligabegegnung zwischen Krefeld und Frankfurt erst gar nicht so aus, als könnte der KEV auch nur annährend an einem Punkt schnuppern. Die Gäste aus Hessen dominierten von Beginn an das Geschehen auf dem Eis und liessen die Hausherren erst gar nicht zur Entfaltung kommen. Schon in der 2. Minute hatte Frankfurt grund zum Jubeln, da Jakub Rumpel den Abpraller von KEV-Torwart Christian Wendler problemlos zum 0:1 verwandeln konnte.  Erst in der 5. Minute kam der KEV durch Thomas Dreischer erstmals gefährlich vor das Löwen, der allerdings mit seinem Rückhandschuss die Chance zum möglichen 1:2 vergab. Danach waren die Löwen wieder tonangebend vergaben aber größtenteils gut Chancen. Mit einem bösen Bandencheck gegen Tom Giesen ging es zu Beginn des zweiten Drittels weiter. Die anschließende fünfminütige Strafe gegen den Frankfurter Michael Schmerda, der auch noch eine Spieldauer aufgebrummt bekam brachte dem KEV allerdings nichts ein.

Krefeld spielte allerdings zu ungenau und ließ  die Überzahl ungenutzt.Nachdem Frankfurt wieder komplett war, wuchs Christian Wendler im KEV-Tor über sich hinaus. Doch am 0:3 in der 30. Minute war auch er nach eine scönen Angriff der Frankfurter machtlos.Doch der KEV steckte nicht auf und kam zwei Minuten später durch Marc Schaub zum 1:3. Sieben Sekunden vor der zweiten Pause ließ das 2:3 von Robin Steenssens den KEV wieder hoffen. Im letzten Drittel hatte Frankfurt zwar in der 44. Minute mit dem 2:4 wieder den besseren Beginn, doch der KEV steckte auch danach nicht auf. Zunächst besorgte Andre Grein (46.) im Alleingang das 3:4, danach zwang Thomas Dreischer in der letzten Minute die Löwen in die Verlängerung. Diese blieb torlos, sodass erst im Penaltyschiessen durch Jakub Rumpel die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel.

Tore: 0:1 Rumpel (2.), 0:2 Rumpel (4.), 0:3 Breiter (30.), 1:3 schaub (39.), 2:3 Steenssens (40.), 2:4 Pohanka (44.), 3:4 Grein (46.), 4:4 Dreischer (60.), 4:5 Rumpel (Penalty)

Strafen: Krefeld (6), Frankfurt (19 + Spieldauer gegen Schmerda)
Zuschauer: 165

Der NRWHockey Spielbericht

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