Der Krefelder EV unterlag bei den Roten Teufeln Bad Nauheim nur mit 4:0. Foto: A.Staudt

Obwohl das Oberligateam des KEV’81 am Sonntag Abend in Bad Nauheim beim 0:4 (0:1,0:0,0:3) ein Tor verwehrt blieb, gab es vom der Trainer der Gastgeber einen großen Respekt für das Team vom Trainer Elmar Schmitz.  „Das war die bisher stärkste Mannschaft, die bei uns angetreten ist“, sagte Nauheims Trainer Frank Carnevale im Anschluß an das Spiel.

Das Vorhaben den großen Favoriten zu ärgern, musste vom KEV schon nach der ersten Minute über bord geworfen werden. Nach einem Bullyverlust vor dem eigenen Tor kam der Puck direkt zum Nauheimer Verteidiger Mike Schreiber, der von der blauen Linie einen satten und unhaltbaren Schuß für Christian Wendler zum 1:0 los ließ. Das den Hausherren in der Folgezeit ein weiteres Erfolgserlebnis verwehrt blieb, lag vor allem daran, dass der KEV geschickt die Räume zumachte und den Gastgebern kaum eine Möglichkeit bot sich zu entfalten.  Im zweiten Drittel waren  die Krefelder dann  sogar zehn Minuten das dominierende Team. Zeitweise drohte sogar das Spiel zugunsten der Schwarz-Gelben zu kippen, jedoch blieb ein Torerfolg aus. Im letzten Drittel versuchte es dann KEV-Trainer Elmar Schmitz mit der taktischen Umstellung, die Nauheimer auszukontern und so zu knacken. Der Versuch ging nach hinten los, denn Nauheim kam in der 44. Minute durch Konstantin Firsanov aus der Halbdistanz mit einem Handgelenkschuss zum 2:0. Doch auch dieser Treffer schockte den KEV nicht, dessen Spieler weiterhin große Laufbereitschaft zeigten und immer wieder die Nauheimer Schüsse blockierten. Erst das 3:0 durch Chris Stanley (50.) brach  der Widerstand der Krefedler, die sechs Minuten später durch Ctrauch noch das 0:4 hinnehen mussten.

„Um so ein Spiel zu gewinnen muss einfach alles passen. Schade war eigentlich nur, dass wir kein Tor geschossen haben. Aber wir lernen mit jedem Spiel dazu “, sagte Elmar Schmitz nach dem Spiel.

PM Krefelder EV

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