Ein starkes erstes Drittel reichte nicht für die Westfalen-Elche

Der KEV’81 ist in der Oberliga weiterhin auf dem Vormarsch. Nach dem 6:3 (1:2, 2:0, 3:1)-Sieg über den EHC Dortmund ist das Team von der Westparkstraße auf den zweiten Platz vorgerückt. Im ersten Drittel ging es von Beginn an mit einem hohen Tempo zur Sache. Doch es bedurfte eines zweiten Nachschuss von Kevin Thau nach einer Abwehraktion von KEV-Torwart Patrick Vetter, dass Dortmund in der 8. Minute erstmals jubeln durfte. Krefeld spielte danach zwar weiter mit, blieb aber immer wieder unterlegen. Nach dem 0:2 in der 19.Minute durch Nicolas Turnwald sah es gar nicht gut für den KEV aus. Kurz vor der ersten Pause ließ dann Verteidiger Michel Ackers einen mächtigen Rumms krachen, indem er von der blauen Linie aus 21 Sekunden vor der Sirene das 1:2 markierte. Im zweiten Drittel war dann der KEV am Zug. Die Scheibe wurde schön tief gespielt und auch die wichtigen Zweikämpfe an der Bande gingen an den KEV.

In der 26.Minute bediente Kai Oltmanns hinter dem Dortmunder Tor seinen Sturmpartner so perfekt, dass dieser mit seinem trockenen Schuss zum 2:2-Ausgleich treffen konnte. Angespornt davon war es nur eine Frage der Zeit, wann die Krefelder Führung fiel. Diese kam dann durch Sven Schiefner in der 33. Minute.

Der letzte Spielabschnitt war dann geprägt von einer härteren Gangart. Der KEV machte allerdings mit dem 4:2 durch Thomas Dreischer (47.) einen wichtigen Schritt nach vorne. Nachdem schon Christian Scharr in der 48. Minute auf der Strafbank Platz genommen hatte, kam 30 Sekunden später auch noch eine Fünfminutenstrafe von Philip Hendle wegen eines Kniechecks hinzu, welche eine Spieldauer nach sich zog. Diese Unterzahl wie auch noch die Folgenden überstand der KEV, der allerdings doch noch bei gleicher Spielerzahl das 4:3 durch Igor Bacek hinnehmen musste. Doch der KEV hatte kurz vor Schluss in Überzahl nicht nur die passende Antwort parat, sondern mit Routinier Andre Grein auch einen Spieler in seinen Reihen, der in der 57. Minute in Überzahl geschickt Kai Oltmanns einzusetzen wusste, der das 5:3 markierte. Das 6:3 von Robin Beckers 34 Sekunden vor Schluss machte den Abend dafür de KEV dann endgültig perfekt.

„Der Sieg von Krefeld geht in vollkommen in Ordnung“, sagte Dortmunds Trainer Krystian Sikorski nach der Partie. „Wir haben in Unterzahl im letzten Drittel sehr gut gestanden. Wenn man bedenkt, dass drei meiner Jungs an diesem Wochenende schon drei Spiele in de Knochen hatten, so kann ich davor nur den Hut ziehen“, entgegnete sein Krefelder Pendant Elmar Schmitz.

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