Düsseldorf ohne Glück im Abschluß Foto: (C) Detlef Ross
Düsseldorf ohne Glück im Abschluß Foto: (C) Detlef Ross

Düsseldorf. (MR) Nach einem ansprechenden Spiel, das aus Düsseldorfer Sicht durch zu viele Fehler beim ewigen Rivalen verloren gegangen war, konnte die DEG sonntags in eigener Halle nicht zulegen und musste sich im Gegenteil letztlich haushoch geschlagen geben.

Gelangen im Hinspiel immerhin noch drei Treffer, und konnten die ersten beiden Kölner Führungen jeweils schnell ausgeglichen werden, bekam die DEG beim Rückspiel kein Bein auf die Erde und vor allem keine Scheibe über den Zielstrich. Ja, teilweise kam man kaum über die neutrale Zone hinaus! Der Vizemeister war einfach immer den einen oder anderen Schritt schneller und hielt durch konsequentes Forechecking die Hausherren vom eigenen Drittel fern, auch in eigener Unterzahl.

Der KEC musste im Startabschnitt teils lange Wechsel fahren, weil man immer wieder Icings produzierte, was für die erste Schimpfkanonade der Kölner Trainer sorgte. Nach zwei schadlos überstandenen Unterzahlspielen war es Robin Palka, der in der 8. Spielminute die Führung besorgte.

Im mittleren Abschnitt tat sich außer ein paar Strafzeiten hüben wie drüben nichts auf der Anzeigetafel. Hätte natürlich Düsseldorfs Julian Lautenschlager seinen Strafschuss wie am Vortag verwandeln können, könnte das Spiel vielleicht einen anderen Lauf genommen haben. Das mit der Anzeigetafel änderte sich mit Beginn des letzten Drittels: es war noch keine Minute gespielt, da musste der Ex-Krefelder Torsteher der DEG, Leon Frensel, wieder den Puck aus den Maschen fischen, nachdem der Junghai die Scheibe im Verteidigungsdrittel geklaut und schnell gekontert hatte (Mike Glemser, 41.). Nur gut eine Minute später fast die gleiche Situation: Daniel Reichert verliert das Spielgerät im Bandenzweikampf im Düsseldorfer Angriffsdrittel, Lucas Dumont überläuft alle Gegenspieler und kann auch noch einnetzen. Die Gastgeber standen sich jetzt mehr selbst im Wege, als dass sie ordentliche Pässe oder gar geordnete und konsequente Angriffe hätten spielen und vortragen können. Die einzigen Vorstöße resultierten lediglich aus Einzelaktionen, sodass letztlich auch niemand für Abpraller in der Nähe war oder für konsequentes Nachsetzen zuständig schien. Auf der anderen Seite erhöhte nochmals Dumont im Alleingang die Kölner Führung (53.), ehe Louis Latta mit dem Schlusspfiff den Endstand zum bitteren 0:5 herstellte.

Die Treffer erzielten am Samstag: Glemser (2), Pietschmann, Latta, Bindels für Köln, Lautenschlager, Clemens und Strodel für Düsseldorf;

am Sonntag waren die Kölner Dumont (2), Palka, Glemser und Latta die einzigen Torschützen.

Alle Bilder (C) Detlef Ross http://bit.ly/1LIeC00