Franz Fritzmeier freut sich auf seine Aufgabe in Krefeld. Foto: Markus Wermers / Krefeld Pinguine Spielfotos
Franz Fritzmeier freut sich auf seine Aufgabe in Krefeld. Foto: Markus Wermers /
Krefeld Pinguine Spielfotos

Gut besucht war die von Rüdiger Noack gut moderierte Pressekonferenz, nachdem Adduno zurücktrat und Franz Fritzmeier den bisherigen Trainer der Pinguine beerbte, der nun als Nordamerika Scout für die Pinguine tätig sein wird.

Wolfgang Schulz betonte noch einmal die gute Zusammenarbeit mit Rick Adduono und wie sehr er es bedauert, dass Rick vom Amt des Cheftrainers zurück getreten ist. „Er wird weiterhin als Scout für uns tätig sein und darüber sind wir sehr froh. Ausserdem bat mich Rick, wenn es kein Kanadier oder Ausländer wird Franz Fritzmeier zu nehmen.“ so Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz.

Franz Fritzmeier übernahm das Wort und bedankte sich noch bei den Kölner Haien für die Chance, die er dort bekam und freut sich auf die anstehenden Aufgaben in Krefeld. „für mich ist es ganz wichtig, dass wir ganz eng zusammenrücken, denn wir funktionieren nur als Team.“ und betonte das große Potential rund um den KönigPalast. „Krefeld ist eine Eishockeystadt und hier wird Eishockey gelebt.“. Sachlich und nüchtern analysierte er die bisherige Leistung des Teams. 57 Gegentore sprechen hier eine deutliche Sprache und zeigen, warum die Pinguine derzeit am Tabellenende verweilen. „Wir müssen unsere Defensive stärken und unsere Torhüter besser unterstützen so wie sie es in Berlin gemacht haben. Darauf können wir aufbauen und es dann konstant umsetzen.“. Am Samstag wird er die Mannschaft das erste Mal auf dem Eis treffen und seine Eishockeyphilosophie auf die Mannschaft übertragen. „Schnell, hart, diszipliniert, strukturiert und mit Spaß.“

Zwei Fragen hatten wir im Anschluß noch an Wolfgang Schulz:

Herr Schulz in den letzten Tagen wurde ja unter anderem Herr Fabel mit deutlicher Kritik am Trainer und Entscheidungsträgern in der Presse zitiert. Ist der Hinweis auf sogenannte Edelfans in der Pressemitteilung auch in diese Richtung zu verstehen?

Nein. Die Kritik sollte ganz klar an die Fans im Stadion gehen, die derzeit immer wieder mit einer bisher nicht da gewesenen Art undWeise Stimmung gegen den Verein machen. Es darf sich da angesprochen fühlen wer will.

Sie könnten zur Verbesserung der allegemeinen Stimmung beitragen, denn die Fans wünschen sich einen offenen Dialog mit Ihnen in einer Art Fan Stammtisch. Stimmen Sie dem zu?

Ich stimme zu, dass man mit so einem Treffen die Möglichkeit hat sich auszutauschen. Wir müssen schauen, ob wir einen gemeinsamen Termin finden. Grundsätzlich bin ich für einen Dialog bereit.

Franz Fritzmeier im Gespräch mit nrwhockey.de

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