Franz Fritzmeier (links) neben Haie Headcoach Niklas Sundblad. Foto: http://www.zahlen-puck.com
Franz Fritzmeier (links) neben Haie Headcoach Niklas Sundblad. Foto: http://www.zahlen-puck.com

Franz David Fritzmeier ist in Krefeld kein Unbekannter. So hat Fritzmeier in der Zeit von 2005 bis 2007 über 60 Mal das Trikot der Schwarz/Gelben getragen, ehe er in Duisburg seine aktive Laufbahn beendete und als Chefcoach hinter der Bande den EV Duisburg zu einem top Ausbildungsstandort für die Kooperationspartner Krefeld, Köln und Düsseldorf aufgebaut hat.

Im Oktober 2014 übernahm er das Amt des Co-Trainers bei den Kölner Haien unter Niklas Sundblad und stand bereits im Sommer im Focus der Seidenstädter, die aber letztendlich doch den Vertrag mit Rick Adduono verlängerten. „Wenn ich die Chance bekomme einen DEL-Club zu übernehmen, nutze ich diese“ sagte Fritzmeier während der letzten Spielzeit.

Warum Fitzmeier der richtige Kandidat für Krefeld ist!

Franz Fritzmeier kennt nicht nur aus der Vergangenheit die Strukuren im Verein, er ist auch bestens vertraut durch die Zusammenarbeit mit Rüdiger Noack, kennt viele deutsche Nachwuchstalente der Pinguine aus Duisburg. So arbeitete Fritzmeier mit Norman Hauner, Christian Kretschmann und Oliver Mebus seinerzeit zusammen und genießt auch bei Kevin Orendorz und Patrick Klöpper (beide derzeit Bremerhaven) einen ausgesprochen guten Ruf. Er gilt als Förderer von Talenten und arbeitet in Köln auch an individuelle Trainings einzelner Spieler um Potentiale besser abzurufen.

Wer jetzt aber denkt, dass mit Fritzmeier die Pinguine auf Playoff-Kurs fahren, der täuscht sich. Franz Fritzmeier kann nur als Baustein für die Zukunft fungieren, denn in der Planung des aktuellen Kaders sind zu viele Fehler unterlaufen. Eine sportliche Leitung die glaubt über die Saison zu kommen mit Kontingentspieler, die zwischen 40.000 und 50.000 Euro Netto pro Saison verdienen, sollte besser Platz machen für einen Sportmanager, der über internationale Kontakte verfügt. Fehlinvestitionen in Spieler wie István Sofron, Hunter Bishop, Jeffrey Szwez, Mike Collins und Henrik Eriksson werden am Ende den Unterschied zu Teams wie Iserlohn, Straubing und Schwenningen machen.

Am Saisonende steht wohl ein enormer Umbruch bei den Pinguinen an, da aktuell bis auf 7 Spieler, darunter keine Kontingentstelle, alle Verträge auslaufen. Die Ära Adduono sollte hier als Chance gesehen werden, um wieder modernes Hockey in die Seidenstadt zu bringen und die Pinguine wieder zu einer guten Adresse für deutsche Spieler zu machen.

Rick Adduono gebührt dennoch der Dank für seine jahrelange und erfolgreiche Arbeit. Mit respektvollen Grüßen sei ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht.

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