„Wir freuen uns sehr, dass wir bei den Verantwortlichen des Königspalastes auf so viel Verständnis und unbürokratische Hilfe gestoßen sind. Ohne diese Hilfe hätte es am Wochenende kein Play-Off-Spiel in Krefeld gegeben“, sagt KEV Sportvorstand Achim Staudt.

Die Hintergründe erklärt Trainer Elmar Schmitz: „In der Rheinlandhalle findet der traditionsreiche Münstermann-Cup der Eiskunstläufer statt.  Wir waren gezwungen, eine Ersatzspielstätte zu suchen. Die Werner-Rittberger-Halle hat für Meisterschaftsspiele nicht die Voraussetzungen, in den Nachbarkommunen war auch nichts mehr frei. Wäre der KÖPA nicht spontan eingesprungen und hätte eine Ausnahme gemacht, wäre das Spiel kampflos verloren gewesen“. Das wäre für ihn eine „mittlere Katastrophe“ gewesen. „Ich denke, das hätten wir weder dem Deutschen Eishockey Bund, noch unseren Anhängern, aber bestimmt nicht unserer Mannschaft erklären können.“ Immerhin sei dieses Spiel ein Höhepunkt der gesamten Saison.

Die Junioren Mannschaft des KEV hat sich für die Play-Offs zur deutschen Meisterschaft qualifiziert und gehört damit zu den acht besten Teams in Deutschland. Am kommenden Samstag kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Jungadlern aus Mannheim. Das erste Bully fällt um 17:00 Uhr im KönigPalast. In Mannheim haben die schwarz-gelben nur äußerst knapp in der Verlängerung gegen den mehrfachen Deutschen Meister und Ersten der Hauptrunde verloren.

Eintrittspreise werden nicht erhöht: 3 Euro!

Achim Staudt hofft nun auf möglichst viele Zuschauer. „Eine Überraschung in den Spielen gegen Mannheim ist nur dann möglich, wenn auch die Unterstützung von den Rängen da ist“. Die Eintrittspreise bleiben konstant bei 3 Euro. So sei es gut möglich,  Play-Off Atmosphäre im KönigPALAST an zwei Tagen zu schnuppern. Sonntags haben die Pinguine ihr erstes Play-Off Bully.

KEV: Krefeld braucht Rheinlandhalle und Werner-Rittberger-Halle

Im Zusammenhang mit diesen Terminschwierigkeiten weisen die Verantwortlichen daraufhin, dass eine Eisportstadt wie Krefeld zwei Eishallen und den KönigPALAST braucht. „Wir stellen immer wieder fest, dass unsere Hallen aus allen Nähten platzen. Wenn wir weiter im Eissport Spitzenleistungen abrufen wollen, brauchen wir dringend diese Bedingungen“, erklärt Achim Staudt.

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