Die zweite Mannschaft verliert auch ihr zweites Saisonspiel gegen die Mendener Mambas am Ende knapp mit 7:6 (1:2; 2:0; 4:4).

Die Hausherren begann nach dem Auftaktbully äußerst Druckvoll und bedrängten sofort das gegnerische Tor. Dies wurde bereits nach 33 Sekunden mit der 1:0-Führung belohnt. Rütting traf per Nachschuss. In der Folgezeit lösten sich die Bullen ein wenig aus der Umklammerung. In der dritten Spielminute gab es jeweils eine Strafe gegen beide Mannschaften. Den „Freiraum“ konnte Mike Psotta nutzen und glich mit einem Schlagschuss von der Mitte des Spielfeldes zum 1:1 aus. Danach einige Chancen auf beiden Seiten, die allerdings ungenutzt blieben. In der 16. Spielminute ergab sich erneut eine Überzahlmöglichkeit für die Steel Bulls. Mehrere Chancen blieben ungenutzt. Erst 6 Sekunden vor Ablauf der Strafe konnte Patrick Sluga per Schlagschuss treffen. Mit einer 2:1 Führung für die Steel Bulls ging es dann auch in die Kabinen.

Kurz nach Wiederbeginn vergab Marius Wirth die Chance auf die 3:1 Führung. Völlig frei stehend verzog er aus kürzester Distanz. 90 Sekunden später wurde dann doch gejubelt, doch leider zu früh. Die beiden Schiedsrichter gaben das Tor wegen einer Abseitsstellung eines Bulls-Stürmers nicht. Da der Torwart seinen Torraum jedoch verlassen hatte und sich beim Torschuss weit außerhalb des Torraums befand, eine eher fragwürdige Entscheidung. Danach wieder Chancen auf beiden Seiten. In der 27. Spielminute fiel der Ausgleich für Menden. Sascha Heimann traf per Bauerntrick. Danach bleiben weitere Chancen ungenutzt. Als sich beide Mannschaften schon mit einem Unentschieden in die Kabinen verabschieden wollten, schlug Menden noch einmal zu. In der 39. Minute traf Führer von der linken Seite.

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag. Direkt nach Anpfiff tankte sich Sascha Heimann durch und erhöhte für Menden auf 4:2. Knapp eine Minute später gab es eine Strafe gegen die Bulls. Diese wurde von den Mambas nach 90 Sekunden genutzt und Rütting erhöhte auf 5:2 aus dem Gewühl. Eine angezeigte Strafe entfiel damit. In der 44. Spielminute gab es erneut eine Strafe gegen die Bulls. Allerdings erhielt der gefoulte Spieler von Menden eine gelbe Karte – gleichbedeutend – mit einer 10-Minuten-Strafe wegen unsportlichen Verhaltens. Diesmal konnte man die Strafzeit ohne Gegentor überstehen. Dies fiel jedoch in der 48. Spielminute. Erneut Rütting traf vom Bully. In der 53. Minute ergab sich eine erneute Überzahlmöglichkeit für die Bullen. Diese konnte dann auch zum 6:3-Anschlusstreffer genutzt werden. Nach längeren Diskussionen gaben die Schiedsrichter den Treffer. Als Torschütze wurde Patrick Sluga vermerkt.

Wahrscheinlich war es jedoch Sascha Hochfelde, der den Ball über die Linie drückte. Zwei Minuten später war es allerdings Patrick Sluga, der den Ball im Nachschuss zum 6:4 im Tor unterbringen konnte. Nur 60 Sekunden später wurde es erneut unübersichtlich vor dem Tor der Mambas. Mike Grünschläger behielt den „Durchblick“ und stocherte den Ball ins Tor. 6:5 und noch gut dreieinhalb Minuten. 90 Sekunden vor Schluss erneute Überzahl für die Bulls. Diese dauerte nur knapp 30 Sekunden, da ein eigener Spieler ebenfalls auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Steel Bulls opferten nun den Torwart zugunsten eines vierten Feldspielers. Der „Schuss“ ging nach hinten los und Menden traf 15 Sekunden vor Schluss zum 7:5 per Empty-Net-Goal. Erneut Sascha Heimann. 5 Sekunden vor Schluss konnte Mike Psotta per Schlagschuss noch auf 7:6 verkürzen, wobei der Ball wohl noch von Sascha Hochfelde abgefälscht worden ist. Zu mehr reichte es dann nicht mehr.

Strafzeiten: Menden 8 Minuten + 2 gelbe Karten – Steel Bulls 10 Minuten + 1 gelbe Karte

Steel Bulls
Lingenberg, Granierczny (n.e.) – Weischede, Psotta (1), Bogdan, Wilms, Grünschläger (1), Kemper, Ossenberg, Mauel, Sluga (3), Hochfelde (1), Wirth, Rattay, Gloerfeld, Weber

PM: Sauerland Steel Bulls

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