Die zweite Mannschaft der Sauerland Steel Bulls startete in die neue Saison und war beim HCT Hemer (in Iserlohn-Sümmern) zu Gast. Nach einem Spiel mit zwei Gesichtern musste man sich am Ende mit 9:6 geschlagen geben.

Mit reichlich Schwung kamen die „Bullen“ aus der Kabine. Bereits der erste Angriff nach 12 Sekunden konnte genutzt werden. Sascha Hochfelde „netzte“ unbedrängt zum 0:1 – dem ersten Saisontreffer überhaupt. In der vierten Spielminute ergab sich die erste Überzahlsituation. Diese konnte nach einer Minute durch Marius Wirth genutzt werden, der von links abzog. Leider gab die Führung keine Ruhe. Bereits 20 Sekunden später konnte Hemer  verkürzen, als der Stürmer von der rechten Seite einen richtigen „Hammer“ auspackte. Danach Chancen auf beiden Seiten. In der neunten Spielminute Pech für die Bulls, als Patrick Sluga nur den Pfosten traf. Nach exakt 10 Spielminuten wieder Jubel auf Seiten der Bulls. Mit einem Schuss von der rechten Seite, der den Weg zwischen Freund und Feind direkt ins Netz fand. Somit 1:3 durch Mike Grünschläger. Danach ließ man die Konzentration schleifen und nahm zwei Strafen hintereinander.

Kurz vor Ablauf der zweiten Strafe gelang Hemer der erneute Anschlusstreffer. Knapp eine Minute später konnte Lars Pautsch den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen, als er per Abstauber zum 2:4 traf. Kurz vor Drittelende eine erneute Strafe gegen die Bulls.

In Unterzahl ging es in das zweite Drittel. Hemer scheiterte jedoch immer wieder am gut aufgelegten Goalie Christian Lingenberg. Pech für Hemer in der 22. Spielminute mit einem Lattentreffer. Eine Minute später zog Lars Pautsch gleich und traf ebenfalls nur die Latte. Nur Sekunden später wieder eine Strafe gegen die Bulls. Diesmal konnte Hemer die Überzahl zum Treffer. Nur noch 3:4. Nur eine halbe Minute später ergab sich eine Überzahlsituation für die Bulls. Leider konnte diese nicht genutzt werden. In der 28. Spielminute leider wieder eine Strafe gegen die Bulls. Nur 15 Sekunden später jeweils eine Strafe gegen beide Teams. Somit nur noch zwei Bulls gegen drei Hemeraner. Diese spielten das Überzahlspiel wunderbar aus und trafen zum 4:4-Ausgleich. Danach etwas Leerlauf. Als erster nahm Hemer den Faden wieder auf und konnte in der 35. Spielminute mit 5:4 in Führung gehen. Nur 50 Sekunden später schloss man einen Konter erfolgreich zum 6:4 ab. Danach wieder zwei unnötige Strafen gegen die Bulls kurz hintereinander. Kurz vor Ablauf der zweiten Strafe konnte Hemer erneut treffen. Somit 7:4. So ging es in die Kabine.

Hier fand Norbert Krause deftige Worte und mahnte mehr Konzentration an und das man von der Strafbank fernbleiben muss. Mit Schwung kam man wieder aufs Feld. Nach 61 Sekunden konnte Sascha Hochfelde eine Konter über die linke Seite zum 7:5 Anschluss nutzen. Leider jubelte man zu ausgiebig. Nur 45 Sekunden später das 8:5 nach Abstimmungsfehlern in der Abwehr. Eine Energieleistung von Lars Pautsch brachte den erneuten Anschluss, nach dem er mehrere Gegenspieler ausspielte und dem Torwart keine Chance ließ. Danach immer wieder Angriffe der Bulls. Leider konnte man keine Tore mehr schießen. In der 57. Spielminute der „Todesstoß“. Hemer konnte das 9:6 erzielen. Der Drops war gelutscht.

Unrühmlicher Höhepunkt jedoch 90 Sekunden vor Spielende (!). Der Hemeraner Grabowski streckte Lars Pautsch nach einem Scharmützel an der Bande mit einem Stockcheck an den Kopf nieder. Folge: rote Karte für Grabowski (und hoffentlich einer langen Sperre – das hat mit Hockey nicht wirklich etwas zu tun und ist auch nicht zu entschuldigen) sowie einem dicken Cut auf der Nase und einer leichten Gehirnerschütterung bei Lars Pautsch. Nach ersten Informationen geht es ihm aber schon wieder besser.

Steel Bulls:

Lingenberg, Schwunk (n.e.) – Hoffmann, Psotta, Bogdan, Wilms, Grünschläger (1), Kemper, Pautsch (2), Mauel, Sluga, Hochfelde (2), Wirth (1), Ossenberg

PM: Sauerland Steel Bulls

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