Jan Rademacher rauscht in Marvin Haedelt hinein - © Detlef Ross
Jan Rademacher rauscht in Marvin Haedelt hinein – © Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Auch das zweite Spiel an diesem Wochenende konnten die Miners für sich entscheiden, wenn auch erst im Penaltyschießen. Gegen die Sauerland Steel Bulls konnte man zwei gute Führungen (3:0 und 6:3) allerdings nicht über die Zeit bringen und sich beim 7:6 mit zwei Zählern begnügen.

Während man nebenan im Freibad bei 33°C Lufttemperatur schwitzen musste, waren es in der Pflugbeil-Arena vergleichsweise milde 23°C; trotzdem kam manch einer in der Halle ins Schwitzen. Im Startabschnitt war dieses Gästegoalie Sebastian May, der alle Hände voll zu tun hatte, um mehr als die tatsächlichen 3 Einschläge zu verhindern. Alles gut, dachten die heimischen Fans.

Nach dem Seitenwechsel dann auf einmal verkehrte Welt: Roy Prince meldete früh sein Team aus der Pause zurück und setzte gleich einen drauf – und auf einmal stand es nur noch 3:2 aus Sicht der Miners. Stephan Kreuzmann konnte schnell – humorlos wie man ihn auf dem Spielfeld kennt – für die Miners nachlegen. Doch auch beide Torhüter – Marvin Haedelt auf der einen wie auch May auf der anderen Seite – konnten teils spektakuläre Saves zeigen. Auch wenn Oberhausens Topscorer Fabian Lenz eine perfekte Ball- und Schlägerbeherrschung zeigte, die im 6:2 endete, klappten heute trotzdem nicht alle Spielzüge, und teilweise wurde das „offene Scheunentor“ aus kürzester Distanz nicht getroffen. Nach 40 Spielminuten stand ein von beiden Seiten verdientes 6:3 auf der Uhr.

Zum Schlussabschnitt hatten sich die Innentemperaturen mehr dem aktuellen Sommergefühl angepasst, und der Spielfluss gestaltete sich sehr abgehackt – nicht durch vermehrte Strafen sondern durch erhöhten Bedarf an Bodenpflege. Jetzt hatte der Kollege am Wischer die meiste Arbeit… Die vielen Unterbrechungen spielten offenbar den Gästen in die Karten, die auf 6:5 herankamen, ehe es eine unplanmäßige Getränkepause gab. Nach dieser schienen die Miners den äußerst knappen Vorsprung über die verbleibenden 8 Minuten verteidigen zu wollen, man spielte auf Zeit und kaum noch nach vorne. Nur noch gut zwei Minuten vor der finalen Sirene rächte sich dieses, als Mirko Reinke aus spitzem Winkel einen Rückpraller an Haedelt vorbeijagen konnte – große Freude bei den Gästen!

Im anschließenden Penaltyschießen trafen alle drei Schützen der Miners, bei den Steel Bulls nur Tim Schmitz, sodass der Zusatzpunkt in Oberhausen bleibt.

Die Tore erzielten: Grözinger (3), Lenz (2 mit GWG), Renkewitz, Kreuzmann für die Miners sowie Prince (2), Buchwitz, Furda, Berger, Reinke für die Steel Bulls.

Alle Bilder (C) Detlef Ross:http://bit.ly/29q4uxw

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