Die Crash Eagles Kaarst gewinnen beim Zweitligisten Langenfeld Devils mit 6:10 (3:4/2:2/1:4) und ziehen damit trotz mäßiger Leistung und großem Kampf der Gastgeber in die Runde der letzten Acht ein.

Dabei begann das Spiel nach Maß für die Gäste aus Kaarst. Bereits nach zehn Minuten führten die Eagles durch Tore von Thimo Dietrich, Christian von Berg und Max Bleyer mit 0:3. Der Favorit zeigte zunächst den Klassenunterschied, offenbarte mit zunehmender Spielzeit aber mehr und mehr Unachtsamkeiten. Eine 2 auf 1 Situation nutzte Langenfeld zum 1:3 Anschlusstreffer (10. Spielminute). Mackenstein schien fünf Minuten später mit einem Tor in Unterzahl das Spiel wieder in die gewohnten Bahnen zu lenken, doch im direkten Gegenzug verkürzten die Devils erneut. Als der Gastgeber kurz vor Drittelende im Powerplay sogar auf ein Tor herankam, war es vorbei mit der Ruhe auf Seiten des Erstligisten.

Die Kabinenpredigt von Trainer Markus Krawinkel zeigte die erhoffte Wirkung. Innerhalb von 120 Sekunden stellten die Eagles durch Thimo Dietrich und André Ehlert den alten Abstand wieder her und besorgten die 3:6 Führung. Doch erneut ließ der Erstligist die Zügel schleifen und eröffnete den Langenfeldern gute Tormöglichkeiten. Eine davon führte im Powerplay zum 4:6. Zur Mitte des zweiten Abschnitts schmolz die Führung nach Unstimmigkeiten in der Kaarster Hintermannschaft sogar auf ein Tor. Aber nach diesem Treffer zum 5:6 stabilisierten sich beide Abwehrreihen und es fielen bis zur zweiten Pause keine weiteren Treffer.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren beide Torleute zunächst auf dem Posten. Goalie Philipp Inger rettete bei einem Break der Langenfelder die knappe Führung der Eagles. Dann fiel die Entscheidung des Spiels. Nach einem Stockstich an Andrè Ehlert zog der Gast aus Kaarst ein fünfminütiges Powerplay auf stellte durch zwei Treffer von Roy Lindner und erneut Max Bleyer den alten Abstand wieder her. Kurz darauf machte Pascal Mackenstein mit dem 5:9 in der 51. Spielminute, erneut im Powerplay, den Sack endgültig zu. Langenfeld gab sich geschlagen. Roy Lindner war es vorbehalten, mit seinem zweiten Tor an diesem Abend das Ergebnis zweistellig zu gestalten, ehe die aufopferungsvoll kämpfenden Devils den 6:10 Schlusspunkt markierten.

Die Crash Eagles Kaarst ließen über weite Strecken das intensive Spiel der letzten Wochen vermissen, ziehen aber letztendlich verdient ins Viertelfinale ein. Allerdings bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung, um in zwei Wochen bei den Attinger Wölfen eine Chance zu haben.

Inger, Rütten (n.e.) – Geiß (0 Tore / 0 Vorlagen), Stein (0/1), Lindner (2/0), C. Ehlert (0/0), Hildebrandt (0/3), Brünemann (0/0), A. Ehlert (1/0), Surges (0/1), Dietrich (2/1), von Berg (1/1), Bleyer (2/0), Mackenstein (2/2)

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