Behalten auch in Herford die Oberhand und arbeiteten sich auf den 3. Platz hervor. Foto: Achim Staudt

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein intensives und schnelles Duell auf dem Eis, indem sich nichts geschenkt wurde. Doch es dauerte erst bis zur 17. Minute,  ehe Herford durch Armin Finkel  die Strafe für den Krefelder Robin Steenssens zum 1:0 ausnutzen konnte. Die Krefelder kamen dann nach der ersten Pause besser zurück. Das druckvolle Spiel des KEV wurde in der 23.Minute mit dem 1:1-Ausgleich durch Niklas Solder belohnt. Routinier Andre Grein wurde dann in der 33.Minute mit einem Querpass von Raphael Niederehe so gut angespielt, dass ihm die erstmalige Führung für den KEV zum 2:1 keine Probleme bereitete. Herford antwortete jedoch postwendend eine Minute später mit dem 2:2. Wiederum eine Zeigerumdrehung später kam es zu einer spielentscheidenden Situation. Nach einem Kniecheck gegen KEV-Verteidiger Michel Ackers schickte der Schiedsrichter den Herforder Lucas Klein nicht nur für fünf Minuten auf die Strafbank, sondern auch für die restliche Zeit mit einer Spieldauerstrafe vom Eis.

Die anschließende Überzahlsituation nutzen die Krefelder dann eiskalt aus. Dem 3:2 durch Christian Scharr (26.) folgte die 4:2-Führung durch Andre Oesterreich (38.). Herforder hatte jedoch mit seiner ersten Sturmreihe drei Spieler auf dem Eis, gegen die es die Krefelder Abwehr sehr schwer hatten. Nach dem 4:3 durch Brandon Sanders (44.) wurde es zwar wieder etwas eng, jedoch sorgten Thomas Dreischer (51.) und abermals Andre Grein (53.) für eine beruhigende 6:3-Führung. Ein Billardtor von Artur Grass drei Minuten vor Spielende zum 6:4 machte die Endphase wieder spannend, zumal Herford Topscorer Jeffrey Keller kurz danach gar auch 6:5 verkürzte. KEV-Trainer Elmar Schmitz reagierte und nahm seine Auszeit, um den Herfordern die Luft zu nehmen und mit beruhigendenWorte auf seine Schützlinge einzureden. Die Taktik ging auf, den der KEV ließ bis zur Schlusssirene keinen Gegentreffer mehr zu.

„Unser Sieg war hochverdient. Ein Kompliment geht an meine Jungs. Die kämpferische Einstellung und die enorme Laufarbeit war einfach absolut Top“, sagte KEV-Trainer Elmar Schmitz, der immerhin noch bei dem Spiel auf zwei DNL-Verteidiger zurückgreifen musste.

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