Am Samstagabend startete die Saison für die ESC Moskitos in der eigenen Halle, 520 Zuschauer konnten einen ersten Eindruck von der noch neuen und jungen Mannschaft bekommen.

Die Scorpions gaben ab dem zweiten Drittel das Tempo vor. Foto: Uwe Schmitz
Die Scorpions gaben ab dem zweiten Drittel das Tempo vor. Foto: Uwe Schmitz

Ein starkes erstes Drittel wurde den Zuschauern geboten, nach knapp drei Minuten Spielzeit schoss Oliver Boettcher die Moskitos zum 1:0. Dennis Schott und Tim Rasper leisten eine hervorragende Vorarbeit. Der Ausgleich erfolgte nach knapp sechs Minuten durch Robin Ringe (Vorlage: Maximilian Hüsken und Jan Jarabek). Moskitos-Kapitän Jan Barta schoss seine Jungs zum 2:1, Robby Hein und Sebastian Licau unterstützen ihn dabei. Andreas Morczinietz glich prompt aus, allerdings konnten die Moskitos nachziehen und gingen durch Aaron McLeod mit 3:2 im ersten Drittel in Führung. Jan Barta und Marcel Krzyzyk haben sich vorab den Puck von den Scorpions erkämpft.

Im zweiten Drittel dominierten die Scorpions das Spiel, die Moskitos verloren 12 Minuten lang den roten Faden, was von den Hannoveranern ausgenutzt wurde. Die Mannschaft um Markus Berwanger kassierte sechs Tore. Julian van Lijden gelang im Alleingang ein starker Treffer zum 4:8. Pierre Klein durfte das letzte Drittel nur noch von der Bande miterleben, da er sich eine starke Prellung am Knie zugezogen hat.Bei dem letzten Drittel war die Mannschaft der Moskitos hochkonzentriert und konnte die Scorpions erfolgreich abwehren. Durch Robby Hein bekam Jan Barta den Puck und schoss 30 Sekunden vor Ende der Spielzeit das 5:8.

Nach dem Spiel wurde Aaron McLeod von Jan Barta zur Teamärztin Dr. Sabine Sörries und Physiotherapeut Jan Jerosch gebracht, da er unter einem sogenannten „Filmriss“ litt, besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung, andere Symptome wies er an diesem Abend nicht auf. Ob Aaron zum morgigen Spiel wieder fit ist, wird die heutige Abschlussuntersuchung zeigen. Das Spiel verlief fair, die Strafbank wurde nicht stark frequentiert, jede Mannschaft bekam jeweils insgesamt 6 Strafminuten. Auf Seiten der Essener saß zweimal Robby Hein wegen hohem Stock und Bein stellen, Florian Pompino kassierte zwei Minuten durch Behinderung.

Bei den Scorpions wurde Robin Ringe zwei Mal für je zwei Minuten vom Eis genommen, wegen Bandencheck und Stockschlag, Jan Hemmes wurde wegen Beinstellens kurzfristig vom Eis suspendiert. Alles in Allem konnten die Fans der Moskitos mit dem ersten Auftritt zufrieden sein. Markus Berwangers Fazit: „Im Großen und Ganzen war das Spiel OK, im zweiten Drittel verlor die Mannschaft 10-12 Minuten den Faden und kassierten die Gegentore. 30 Minuten lang sah ich ein ausgeglichenes schnelles Spiel. Hannover war im zweiten Drittel einfach besser organisiert. Im letzten Drittel war die Mannschaft besser konzentriert, nach gut acht Tagen Training und Vorbereitung war die Leistung OK, da ändern die 10-12 Minuten im zweiten Drittel nichts dran. Wir wissen, woran wir die nächsten Wochen arbeiten müssen.“ Dem schloss sich Michael Rumrich, sportlicher Leiter an: „Nach einer so kurzen Eiszeit haben sie ordentlich gespielt. Am Anfang war der Spielfluss der Mannschaft gut zu erkennen. Man kann mit dem ersten Spiel zufrieden sein, wenn man die Kürze auf dem Eis bedenkt. Hannover war ein guter Gegner und nur an starken Gegnern kann man wachsen. Die neuen Spieler auf dem Eis waren gut, bei einigen konnte man schon die schweren Beine erkennen, aber daran wird gearbeitet.“

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