Gejubelt soll auch am Samstag werden. hier Schwarz, Gabler und Napravnik
Gejubelt soll auch am Samstag werden. hier Schwarz, Gabler und Napravnik

Der 12. Spieltag führt die Rhein Main Patriots am kommenden Samstag, den 24.05.2014 ins Rheinland. Um 18:00 Uhr startet die Partie gegen den HC Köln West Rheinos, der bisher gegen die Niddataler noch immer als Sieger den Platz verlassen konnte Die Patriots wollen am Samstag an die hervorragende Leistung aus dem Spiel gegen Lüdenscheid anknüpfen und auch in Köln mit einem disziplinierten Auftritt für eine Überraschung sorgen.

Leider wird das Team von Coach Patric Pfannmueller auch bei diesem Spiel wieder auf einige Leistungsträger verzichten müssen. Neben den bereits länger verletzten Marco Kluin und Tim May steht nun auch Topscorer Hannes Ressel aufgrund von Rückproblemen nicht im Kader. Zudem muss der Tabellensiebte aus der Wetterau definitiv auf Kapitän Marco Forster und Torhüter Ingo Schwarz verzichten und auch der Einsatz von Lars Bannenberg ist fraglich. Neuzugang Marcel Patejdl sitzt zudem noch seine Wechselsperre ab, sodass die Hessen einmal mehr verstärkt auf die Juniorenspieler wie Fabian Horak oder Johann Schardt setzen. Coach Patric Pfannmueller ist dennoch überzeugt von seiner Mannschaft und sieht dem Spiel in Köln durchaus positiv entgegen „Diese Situation ist in diesem Jahr nichts Neues, daher gehen wir entspannt mit dieser um. Wir waren in diesem Jahr noch in keinem Spiel komplett“ und er fügt hinzu „Wir waren gerade in den Auswärtsspielen in der Domstadt immer recht knapp am Punktgewinn dran. Das Ergebnis und die Spiele wurden von Jahr zu Jahr knapper. Wenn bei uns alles passt, haben wir, trotz der vielen Ausfälle, eine Chance“.

Die Rheinos, aktuell als dritter der Bundesligatabelle klar auf PlayOff Kurs, gehören zu den Top- Teams der Liga. Mit den Nationalspielern Robin und David Weisheit, sowie Kai Esser (zusammen erzielten diese drei Spieler bereits 44 Saisontore) verfügen die Rheinländer über das womöglich beste Angriffstrio der Liga, das besonders in Überzahl für viel Gefahr vor dem Gegnerischen Tor sorgt. „Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir unbedingt Unterzahlsituationen vermeiden“, so Pfannmueller. Doch ein Blick auf die Statistik verheißt dabei nichts gutes, denn mit den Patriots und den Rheinos treffen die aktuell größten Strafminutensammler der Liga aufeinander, so dass es abzuwarten bleibt, ob das Trainerteam der Patriots die richtigen taktischen Mittel findet, um die eigene Mannschaft auf die Siegerstraße zu führen.

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