5:8 (2:1/3:4/0:3) Auswärtsniederlage in Düsseldorf. Ohne 10 Stammspieler 40 Minuten eine gute Leistung gezeigt. Patriots haderten ein ums andere Mal mit den Schiedsrichtern. Dennoch keine Panik „auch diese Phase überstehen wir“. 

Am Samstag waren die Rhein-Main Patriots  in der 1. Skaterhockey-Bundesliga zu Gast bei den Düsseldorf Rams. Mit der Mindestzahl von nur 10 Feldspielern, darunter auch, der erst am Freitag wieder genesene Rob Lehmann, der ohne Training früher als erwartet seine Rückkehr ins Bundesligateam feierte. Ebenso musste Trainer Patric Pfannmüller noch einmal seine Inliner schnüren und auch Edgar Brunn aus der 2. Mannschaft war im Kader. Eine Rumpftruppe also wie sie im Buche steht. Doch die Niddataler zeigten sich Selbstbewusst und gingen in der 4. Spielminute durch Pfannmüller, für den eine Sondergenehmigung beim Verband aufgrund seiner eigentlichen  Trainertätigkeit beantragt wurde in Führung. Doch in der 10 Minute die Antwortet der Düsseldorfer. Das 1:1 durch Moritz Matzkis. Doch die Patriots unbeirrt und die erneute Führung nach einem platzierten Schuss in Power Play von Jan Barta (17.). Mit dieser 2:1 Führung ging es auch in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt die Patriots erneut mit dem besseren Start. Pierre Wex fand die Lücke und traf zum 3:1 (22.). Doch in der Folge verhinderte der Pfosten oder Felix Tauer im Tor der Düsseldorfer weitere Tore der Niddataler. Die Konsequenz, Düsseldorf mit dem 2:3 erneut durch Moritz Matzkis (27.). Die Patriots wieder im Angriff bekommt Barta die Beine weggezogen liegt am Boden, kein Foul sagen die Schiedsrichter. Nur 60 Sekunden später der Ausgleich von Robin Wilmshöfer. Doch es kam noch dicker für die Hessen. Moritz Matzkis mit seinem dritten Treffer sorgte für die erste Fürhung der Rheinländer, die Raphael Scheu nur 40 Sekunden zum 5:3 ausbaute. Die Patriots weiter mit Zug zum Tor in der 37. Mit dem Anschlusstreffer durch Pierre Wex.

Eine erneute Power Play Situation brachte 80 Sekunden vor der Pausensirene durch Barta den erneuten Ausgleich. Mit 5:5 ging es in den Schlussabschnitt. Die Patriots wechselten den Torwart. Für Ingo Schwarz kam nun Felix Dombrowsky. Beide Teams schenkten sich nichts und so war es eine Unachtsamkeit in der Patriots Hintermannschaft, die zum 6:5 Führungstreffer durch Sebastian Kühn führte. 47 Minuten waren gespielt und noch alles drin, doch die bis dato unauffälligen und gut pfeifenden Unparteiischen rückten mehr und mehr in den Vordergrund. Ein klares Foul an Jan Bart ließen die Beiden ungeahndet stattdessen nach reklamieren der Patriotsbank eine 2 Minutenstrafe gegen die Gäste. Statt in Überzahl agierten die Patriots nun in Unterzahl und so konnten die Rams ihre Führung auf 7:5 (52.) ausbauen.

Die Patriots wieder im Angriff bekommt Barta die Beine weggezogen liegt am Boden, kein Foul sagen die Schiedsrichter. Eine wirklich harmlose Angriff nur wenige Minuten Später von Barta wurde dagegen mit 2 Minuten bestraft, die in der 54. zum 8:5 durch Matzkies genutzt wurde.  Auch als wenige Minuten Felix Dombrowsky den Ball sichert, sich weg dreht und im Anschluss von einem Düsseldorfer die Maske vom Kopf gezogen bekommt waren die Unparteiischen in der Strafen vergabe  den Patriots nicht gerade positiv gesinnt. Der dazwischen gegangene  Jan Niklas Pietsch erhielt eine 5 Minütige Zeitstrafe. Das vergehen des Düsseldorfers blieb dagegen ungeahndet. Am Ende erhielt Pierre Wex noch eine Spieldauer Disziplinarstrafe. Alles in Allem steht am Ende eine unglückliche Niederlage, wo die Ursachen an der ein oder anderen fragwürdigen Entscheidung und die daraus resultierende  mangelnde  Disziplin gerade in der Schlussphase zu suchen sind. „Wir haben mit dieser uns zur Verfügung stehenden Mannschaft eine ordentliche Leistung gezeigt. Man merkt aber wie in jeder Sportart, dass desto näher die entscheidenden Phase dieser Saison heranrückt, denn Schiedsrichtern eine immer wichtigere Rolle zukommt. Dieser müssen die Unparteiischen aber auch gewachsen sein.

Ich hoffe es ist ihnen auch bewusst. Eine klare Linie über das gesamte Spiel ist da sehr wichtig. Am heutigen Samstag waren es nur 40 Minuten. Auch sind einige Schiedsrichter sehr freizügig geworden in der Vergabe von Karten, da braucht es manchmal etwas mehr Fingerspitzengefühl, “ ist Trainer Jan Hofmann mit den Entscheidungen der Schiedsrichter an diesem Tag nicht sehr zufrieden. Auch wurde von den Patriotsverantwortlichen bemängelt, dass man bei Spielen in NRW ausschließlich auch auf Schiedsrichter aus NRW trifft. Am kommenden Samstag geht es nun zum dritten Auswärtsspiel in Folge nach Essen, dafür hofft man natürlich wieder Auf den ein oder anderen Rückkehrer und Erfolgserlebnis der Patriots.

Die Patriots spielten:

Tor: Ingo Schwarz (ab 41. Felicx Dombrowsky)

Feld: Marcel Patejdl, Steven Töteberg, Jan Barta (2), Pierre Wex (2), Patric Pfannmüller (1), Christian Trautmann, Jan Niklas Pietsch, Christoph Bierschenk, Rob Lehmann, Edgar Brunn,

Strafen: Düsseldorf 6 Min.+10 Min. Scheu / Patriots: 19 Min. + 10 Min. Pfannmüller + Spieldauer Wex

NRWHockey.de / PM Rhein Main Patriots

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