Samstag 20:00 Uhr erstes Play Off Spiel im Modus „best of three“ in Iserlohn. Rückspiel eine Woche später in Assenheim. Team ist Hochmotiviert. Trainer erinnert an Erfolg im letzten Jahr gegen Nordmeister Lüdenscheid. Zahlreiche Fans begleiten die Niddataler ins Sauerland.

Die heiße Phase der Saison ist eingeläutet, alles wieder auf null und jedes Spiel volle Konzentration, das ist Play Off. Am Samstag starten diese in der 1. Skaterhockey Bundesliga. Die besten Acht Teams in Deutschland kämpfen um den höchsten nationalen Titel. In diesem Konzert der Großen vertreten sind auch die Rhein-Main Patriots. Erst das zweite Jahr erstklassig erreichte der einzige hessische Vertreter mit einem sehr erfreulichen sechsten Vorrundenplatz und dem damit verbundenen besten Vereinsergebnis die Endrunde um die Deutsche Skaterhockey Meisterschaft. Gegner im Viertelfinale sind die Samurai aus Iserlohn, die mit einer überragenden zweiten Saisonhälfte und einer Serie von 12 Spielen ohne Niederlage in dieses erste Play Off Runde als Dritter der Vorrunde gehen.

Doch das man sich nun auf dem bereits erreichten nicht ausruhen kann und ab sofort nur noch jeder einzelne Sieg zählt wissen auch die Spieler der Patriots, die trotz der beeindruckenden Serie der Sauerländer optimistisch und zuversichtlich in die anstehende Play Off Viertelfinalserie gehen. Natürlich wollen die Niddataler an die großen Erfolge der letzten Saison in eben diesen Play Offs anknüpfen. Schlug man da in zwei Spielen als Achter der Vorrunde den Nordmeister Lüdenscheid glatt in zwei Spielen und zog völlig überraschend ins Halbfinale ein. „Iserlohn ist ein sehr gutes Team, welches im Verlaufe der Saison immer besser zusammengewachsen ist, deshalb sind sie in dieser Serie auch klarer Favorit. Doch das man Iserlohn auch schlagen kann, haben wir in dieser Saison bereits in unserem Heimspiel gezeigt. Wichtig wird sein wie wir uns auf das kleine Feld in Iserlohn sowie die etwas andere taktische Spielweise einstellen und dieses selbst umsetzen. Dass wir die Qualität haben gegen Iserlohn zu bestehen, davon bin ich absolut überzeugt, “ so Trainer Patric Pfannmüller.

Auf die Frage was im taktischen Bereich im Vergleich zum letzten Auftritt der Patriots in Iserlohn vor drei Wochen, wo man 9:4 verlor, geändert werden soll, wollte er nicht näher eingehen. Doch das man sich Gedanken gemacht hat, wurde durch ein schmunzeln bestätigt. Besonders zu achten gilt es auf die beiden Nationalspieler Pascal Neumann und Tim Linke, die auch aktuell die erfolgreichen Spieler der Sauerländer sind. Doch auch Pascal Poersche und Sascha Jacobs gilt es nicht aus den Augen zu verlieren, konnten sie gerade im Powerplay ein ums andere Mal seine Qualität unter Beweis stellen. Will man in Iserlohn gewinnen zählt auch eine disziplinierte Mannschaftsleistung mit wenigen Strafzeiten dazu.

In Sachen Aufstellung wird sich das Team in einer nahezu identischen Zusammensetzung wie in den beiden letzten Spielen präsentieren. Lediglich Marco Forster wird am Samstag aus privaten Gründen die Reise ins Sauerland nicht mit antreten können. Wieder dabei ist Andre Gabler, der gegen Köln wegen seiner Passumschreibung pausieren musste, aber seit dieser Woche wieder für die Bundesligamannschaft der Patriots spielberechtigt ist.

Besondere Unterstützung können die Patriots zudem von ihren Fans erwarten. Eine größere Gruppe von ca. 30 Personen wird versuchen das Team bei seinem im Sauerland lautstark zu einem Sieg zu verhelfen. „Die Mannschaft findet es super und ist deshalb noch einmal mehr motiviert in Iserlohn zu gewinnen. Das ist uns eine große Freude und einfach toll dass so viel uns Auswärts begleiten, da wollen wir natürlich gerne etwas zurückgeben, dafür werden wir kämpfen. “ will der Trainer den großen Zuspruch für sein Team positiv zu nutzen wissen.

Voraussichtliche Aufstellung der Patriots beim 1. Play Off Viertelfinale Samurai Iserlohn – Rhein-Main Patriots 22.09.2012 um 20:00 Uhr Heidehalle in Iserlohn: Tor: Ingo Schwarz, Marcel Kempf

Feld: Christian Unger, Steven Töteberg, Christian Trautmann, Christoph Bierschenk, Andreas Behrens, Andre Gabler, Jan Bannenberg, Hannes Ressel, Marcel Patejdl, Marco Kluin, Alexander Blum. Ein Fragezeichen steht noch hinter Neupatriot Tobias Schmidt, bei dem die Verantwortlichen noch auf die Freigabe des Verbandes warten.

PM Rhein Main Patriots

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