Schon letzten Sonntag nach dem 6:3-Erfolg beim Abstiegskonkurrenten Krefeld wurde der Blick im Lager der Pflanz nach vorne gerichtet und man konnte feststellen, dass nur bei einem weiteren Erfolg gegen Winnenden am Samstag ab 18 Uhr vorläufig einmal durchgeatmet werden kann im Abstiegskampf der 2. Bundesliga.

Zudem hat Trainer Martin Eckart Sorgenfalten auf der Stirn, wenn er auf den Zustand von Matthias Murr angesprochen wird. Nachdem ihm letztes Wochenende seine Anfang März erstmals ausgekugelte Schulter wieder aus dem Gelenk gesprungen ist, muss er sich nun einer Operation unterziehen, die wohl gleichbedeutend mit dem Saisonende ist. „Das ist für uns ein herber Rückschlag, der die anstehenden Heimaufgaben nicht gerade leichter macht.“ So sieht der Coach den kommenden acht Heimspielen in Serie mit etwas Skepsis entgegen. Und noch ein weiterer Umstand bereitet den Verantwortlichen große Sorgen: Die Eishalle in Deggendorf bietet dieses Jahr keine ausreichenden Voraussetzungen für einen Bundesligastandort. Nicht nur die nach der Dachsanierung noch offenen Stirnseiten sorgen bei Regen für einen nassen Inline-Belag, auch das neue Dach ist nach wie vor nicht in der finalen Fassung und es regnet an einigen Stellen heftig durch. Das sorgt dafür dass, wie am vergangenen Wochenende beim Juniorenländerpokal (separater Bericht folgt) passiert, die Spielfläche bei etwas stärkerem Regen sehr rutschig und schnell unbespielbar wird. „Einen Regentanz werden wir sicher nicht aufführen am Samstag, wir hoffen, dass das Wetter dieses Mal hält und das Spiel reibungsfrei über die Bühne gehen kann“ meint der 1. Vorsitzender Thomas Weiß dazu. Sollte das Spiel aufgrund der Witterung ausfallen wird das Heimrecht getauscht und man müsste nochmals nach Winnenden.

Die Starfighters aus dem Stuttgarter Vorort werden sicherlich auf Revanche sinnen, da ihnen die knappe 5:7-Niederlage vor 14 Tagen gegen die Pflanz im Abstiegskampf doch enorm wehgetan hat. Bereits einmal, vor fünf Jahren, sorgten sie mit einem überraschenden 8:7-Erfolg in Deggendorf für Ernüchterung im Lager der Niederbayern. Außerdem können sie wohl auf Topscorer Martin Lange bauen, der im Hinspiel nicht dabei war. Es könnte also durchaus eine muntere und enge Partie werden. Über Unterstützung von den Rängen würden sich die Pflanz sehr freuen, der Eintritt ist nach wie vor frei, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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