Eine recht einseitige Partie gab es gestern am Sonntagabend für das Oberligateam des KEV’81, das beim Tabellenschlusslicht EHC Neuwied klar mit 5:1 (2:0,2:0,1:1) gewann.

Gegen die mit nur 13 Feldspieler aufgelaufenen Gastgeber gaben die Krefelder von Beginn an den Ton an. Dennoch dauerte es bis zur 11. Minute, ehe Routinier Andre Grein sein Team zur 1:0-Führung schoss. Eine Minute später legte Philipp Hendle mit dem 2:0 für den KEV nach. Doch anstatt dem Gegner die Bude voll zu hauen, ließen sich die Krefelder Akteure immer wieder durch Nickligkeiten der Neuwieder aus dem Tritt bringen. So gab es für Niklas Solder kurz vor der ersten Pause nach einer Boxeinlage eine Spieldauerstrafe. Im zweiten Drittel, das weitgehend von vielen Unterzahlsituationen auf Krefelder seite geprägt war, gab es das gleiche Bild. Der KEV dominierte trotz einem Mann weniger auf dem Eis und kam durch Michel Ackers (31.) und Kevin Orendorz (33.) zu zwei weitere Tore.

Die letzten 20 Minuten kontrollierten die Schwarz-Gelben das Spiel, achteten aber auch darauf kein weiteres großes Risiko bei Verletzungen einzugehen. Dennoch kam das 1:4 der Neuwieder etwas überrschend, denn der Puck prallte so unglücklich vor KEV-Torwart Christian Wendler auf, dass dieser auf den plötzlichen Richtungswechsel nicht mehr reagieren konnte. Kurz danach sorgte Andre Oesterreich für den späteren Endstand zum 5:1 aus Sicht des KEV. In den letzten fünf Minuten bekam dann auch noch Back-up Goalie Svenn Budde etwas an Spielzeit, wo er seinen Kasten sauber halten konnte.

„Wir haben die Partie heute deutlich besser dominiert, als im Hinspiel. Einzig bei der Torausbeute hat es meiner Meinung nach etwas gehapert“, gab es von KEV-Trainer Elmar Schmitz eine kleine Kritik an die zahlreich ausgelassenen Chancen etwas für das Torkonto zu tun.

PM: Krefelder EV

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