Viel Verkehr um Patrick Galbraith - © NRW Hockey
Viel Verkehr um Patrick Galbraith – © NRW Hockey

Nach nur einem Test- / Freundschaftsspiel ging es für die Krefeld Pinguine heute direkt in die Champions Hockey League und um Punkte, und kein Geringerer als der CHL Vize der Vorsaison, Kärpät Oulu, gab seine Visitenkarte im KönigPalast ab.

Vor2670 Zuschauern machten die Hausherren jedoch dem Favoriten das Leben zunächst sehr schwer, ließen kaum etwas zu und kamen selbst zu den ersten Einschussmöglichkeiten. Dass dann auch noch nach einem Wechselfehler ein weiterer Hermelin (=Kärpät) auf die Strafbank musste, brachte den Pinguinen 50 Sekunden doppelte Überzahl, doch nur die erste Formation konnte hier Druck ausüben, das Tor traf keiner. Der Startabschnitt schien torlos auszugehen, hätte nicht Mikael Ruohomaa von der Grundlinie die Scheibe seinem Kollegen Tuomas Vartiainen zurück und in den Lauf gespielt… So ging der Gast aus dem Norden nach 19:29 in Führung, die zu diesem Zeitpunkt nicht zu erwarten gewesen ist.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Finnen druckvoller aus der Kabine und hatten ihrerseits die ersten Chancen, oder vielmehr bis zur 30. Spielminute hatten sie die einzigen Möglichkeiten, ehe Rosa, Supis und Collins den Gästegoalie weckten. Oulu zeigte jetzt aber viel Lauffreude und eine Leichtigkeit, die dem deutschen Team abging. Mit dem zweiten Treffer zur Spielmitte machte Kärpät alles klar. Was auch immer die Gastgeber unternahmen, der Puck wollte nicht über die Linie. Das blieb auch im Schlussabschnitt unverändert. Beide Teams zeigten sich stark im Forecheck, wobei die Gäste doch öfter entwischen konnten. Am Ende standen noch 120 Sekunden auf der Uhr, als Patrick Galbraith seinen Platz zwischen den Pfosten räumte. Doch auch mit einer Quasi-Überzahl sollte es bei der „Null“ für Oulu bleiben.

Gästetrainer Kai Suikkanen zeigte sich anschließend beeindruckt von der starken Leistung der Pinguine, freute sich aber, dass sein Team mit 20 Neuzugängen schon recht gut miteinander harmoniert und hier ein 2:0 mitnehmen konnte, nachdem man das erste Auswärtsspiel der CHL-Serie bei Vitkovice Ostrava ebenfalls gewonnen hatte (4:2).

Krefelds Trainer Franz Fritzmeier sah den Knackpunkt darin, dass man gegen ein Topteam wie Oulu die Chancen, die z.B. eine 5-3 Überzahl bieten, nicht verstreichen lassen darf. Man hat sich gut verkauft, aber es wäre mehr drin gewesen, hätte man ein oder zwei Chancen effektiver genutzt, wie es die Gäste vorgemacht haben.

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