Rhein-Main Patriots spielen, nach der Nationalmannschaftspause, am kommenden Wochenende beim letzten Highlander Lüdenscheid. Spielbeginn am 30.06. ist 19:30 Uhr. Trainer mahnen zur Vorsicht. „Wird wesentlich schwerer als es in der Tabelle aussieht“. Patriots treffen im Viertelfinale des ISHD-Pokals auf Ligakonkurrent Essen Rockets. Am kommenden Wochenende rollt der Ball in der 1. Skaterhockey Bundesliga wieder. Nach der Nationalmannschaftspause der letzten Woche muss die Wetterauer Bundesligamannschaft der Rhein-Main Patriots am 30.06. zu den Highlandern aus Lüdenscheid.

Auf den ersten Blick eine absolut lösbare Aufgabe, stehen die Sauerländer nach einer bisher mehr als verkorksten ersten Saisonhälfte mit 5 Punkten auf dem letzten Platz der 1. Skaterhockey Bundesliga. Die Patriots dagegen absolut im Soll. Mit 14 Punkten belegen sie Platz 5. Doch gerade die letzten Spiele der Highlander haben gezeigt, dass man sich mit der momentanen Situation nicht abfinden will. Die Spiele bei Uedesheim, gegen Essen und Düsseldorf gingen unglücklich verloren. Eine Leistungssteigerung im Team ist definitiv zu erkennen, was den Sauerländern fehlt sind einfach die Ergebnisse. Dieses Weiß auch Trainer Patric Pfannmüller, der vor dem anstehenden Auswärtsspiel auf die Euphorie-Bremse drückt: „Lüdenscheid hat eine gute Mannschaft, die qualitativ in meinen Augen nicht an das Tabellenende der 1. Bundesliga gehört.

Schon im Hinspiel zu Saisonbeginn hatten wir alle Hände voll zu tun die Punkte bei uns in Assenheim zu behalten. Zudem verfügt die Mannschaft über große individuelle Klasse, die ihnen in der vergangenen Saison nicht ohne Grund den Titel des Nordmeisters, der da noch zweigeteilten Bundesliga, bescherte. Wir müssen voll konzentriert sein, um in Lüdenscheid erfolgreich zu sein. Spieler wie Svejda, Bruch, Marek oder der neu verpflichtet Jäske dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Dass die Niddataler wissen wie man in Lüdenscheid gewinnt, das haben sie in der letzten Saison bereits gezeigt. Legten die Patriots beim Auswärtssieg in Lüdenscheid den Grundstein zum Weiterkommen in den Play Offs.

Ein gutes Omen also für die Hessen. Wie sich das Team zusammensetzt ließ Pfannmüller noch etwas offen, verriet aber, das alle Spieler bis auf Ingo Schwarz (beruflich verhindert) und Jan Bannenberg (Handverletzung) zur Verfügung stehen, so dass die Patriots wohl erneut mit drei ausgeglichenen Reihen die Reise ins Sauerland antreten können. „Natürlich ist unser Ziel den fünften Sieg in Folge einzufahren und uns in der Tabelle im oberen Mittelfeld festzusetzen“, so Co-Trainer Jan Hofmann. Ob das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann wird sich am Samstagabend herausstellen. Ein Spaziergang wird es aber definitiv nicht, dass wissen auch die Patriots-Verantwortlichen. Nicht nur in der Meisterschaft auch im Pokal sind die Patriots noch vertreten.

Nach dem deutlichen Erfolg in Hilden im Achtelfinale trifft man nun zu Hause im Topspiel des Pokalviertelfinales in einem Bundesligaduell auf die Essen Rockets. Geplanter Termin ist der 21.07. 19:00 Uhr in der Inlinehalle Patriots in Assenheim.

 

NRWHockey.de / PM Rhein Main Patriots

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