Uedesheim. (MR) In einem ungleichen Spiel dominierten die Uedesheim Chiefs bei 30°+ im heimischen ChiefsGarden und schickten die Gäste mit einem 27:4 punktlos zurück nach Bremerhaven – getreu dem Motto „schiebt den Wal zurück ins Meer“. Auch ohne Topscorer Raphael Scheu (verletzt) wurde ein ungefährdeter Sieg eingefahren.

Meikel Thürmann freut sich nach einem Treffer

Bereits nach 30 Sekunden zappelte das Ball das erste Mal im Netz. Heute klappte es bei den Chiefs gegen das Tabellenschlusslicht mit den Kombinationen, und bis zur Drittelpause durften sich noch eine Reihe weiterer Spieler in die Torschützenliste eintragen. Der einzige Gegentreffer des Abschnittes resultierte aus einem direkt durchgezogenen Freistoß (Lutjen), doch sonst geriet der Kasten der Uedesheimer nie ernsthaft in Gefahr, selbst als zum Drittelende Keeper Olli Derigs am Boden und bereits geschlagen schien, kamen die Gäste nicht an ihm vorbei. 9:1 hieß der verdiente Pausenstand.

Uedesheims Marco Hellwig scheitert an Bremerhavens Eike Buchheister

Beide Teams wechselten den Goalie, doch Bremerhavens Holz-Brzek musste bereits nach 17 Sekunden hinter sich greifen, und der muntere Torreigen ging auch im mittleren Abschnitt weiter. Auch hier konnten die (diesmal zwei) Strafzeiten gegen die Gäste postwendend für Treffer genutzt werden. Die „Wale“ kamen erst in der 37. Spielminute zu ihrem Treffer, als die Hausherren beim Stand von 16:1 etwas zu viel probierten, zu schön spielten und Lutjen sich ein Herz und den Ball schnappte.

Den hohen und eigentlich für Leistungssport nicht geeigneten Temperaturen angemessen wechselten die Gäste zum Schlussabschnitt nochmals den Goalie. Buchheister jedoch bekam früh den Ball nicht wirklich unter Kontrolle, auch ein eigener Mann behinderte ihn mehr als dass er half, so starteten die Chiefs auch den letzten Abschnitt gleich mit einem frühen Tor, dem nur zwei weitere folgen sollten, ehe man doch allzu nachlässig wurde und die „Maus“ beim Katz- und Maus-Spiel entwischen und zu eigenem Torerfolg kommen ließ (Lutjen, 46. und Hoffmann, 48.). Man hätte sich jetzt sicherlich hinten reinstellen können und auf dem inzwischen 21:4 Vorsprung ausruhen. Doch auch die restlichen Feldspieler der Chiefs wollten ihre Torjägerqualitäten unter Beweis stellen. Auf der anderen Seite blieb auch der Nachwuchs-Torhüter der Chiefs, Thomas Pedarnig nicht taten- und arbeitslos, doch die Treffer fielen dann nur noch auf Seiten der Gäste, dass es am Ende 27:4 stand.

Auch das Schiedsrichtergespann Tobias Wichmann und Fabian Schwarze brauchte eine  Abkühlung

Dies war ein standesgemäßes Ergebnis, waren doch die (anwesenden zwei Reihen) Whales in allen Belangen deutlich unterlegen (auch wenn Chiefs-Coach Mörsch nicht zufrieden war mit der Abwehr – so zwei oder auch drei Gegentore hätten nicht sein müssen und resultierten aus etwas ungeordneter Zockerei seiner Jungs). Ein solches Ergebnis, wo auch alle Feldspieler und aus allen Lagen ihre Treffer erzielten, war dann aber gut für das Selbstbewußtsein der Chiefs und vor allem natürlich auch im Hinblick auf den Kampf um die Play Off Plätze – Uedesheim liegt vor der Begegnung in Assenheim nur noch einen Punkt hinter den Patriots auf dem undankbaren 9. Platz.

Die Torschützenliste: Thürmann, Kreuzmann, Meschke (je 4x), Höfgen (3x), Linke, Walczok, Hellwig, Langer (je 2x), Gregorie, Patejdl, Drehmann, Bonin (je 1x) gegen Lutjen (3x) und Hoffmann.

Bilder der Partie © by Detlef Ross http://bit.ly/159Iqfe

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