Ausrutscher können sich die Chiefs jetzt nicht mehr erlauben, wenn sie es doch noch in die Play-Off’s schaffen wollen. Mit einem Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle, die Bremerhaven Whales, soll am Sonntag der Endspurt eingeläutet werden. Das erste Bully im „ChiefsGarden“ ist bereits um 14 Uhr.

Vom Papier her erwartet die Chiefs eine lösbare Aufgabe. Der Aufsteiger aus dem Norden hat bisher noch kein Spiel gewonnen und nur gegen Rostock und Assenheim das Penaltyschiessen erreicht, ansonsten gab es zumeist deftige Niederlagen. Dennoch „wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen, sondern werden hoch konzentriert in die Partie gehen“, kündigt ChiefsCoach Marcel Mörsch an.

Die Whales stehen nicht nur in der Tabelle ganz hinten, sondern haben auch schon die ganze Saison lang große Probleme mit dem Personal. Einige Langzeitverletzte fehlten nahezu die gesamte Saison, was an einem nicht grade traditionellen Hockey-Standort kein kleines Problem ist. Viel mehr als zwei gegnerische Reihen erwarten die Chiefs auch am Sonntag nicht. Was bei zu erwartenden 30 Grad im Glutofen „ChiefsGarden“ sicher kein Vorteil für die Gäste ist, zumal Mörsch bis auf Dario Khazaei und den nach wie vor angeschlagenen Jerome Bonin auf seinen ganzen Kader zurückgreifen kann. „Wir wollen es so spielen wie gegen Crefeld und nach Möglichkeit schnell die Entscheidung herbeiführen.“

Dann hoffen die Chiefs natürlich noch auf einen Ausrutscher der Rhein-Main Patriots beim frischgebackenen Europapokalsieger in Augsburg, dann hat man im nächsten Spiel in Assenheim im direkten Vergleich die Chance, sich wieder auf Platz acht zu schieben.

pm:Chiefs

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