Trotz Chancenplus mit 3:7 (0:1/0:1/3:5) in Lüdenscheid verloren. Erstes Tor der Hessen erst in der 43. Minute. Einstellung hat gestimmt, Tore Fehlanzeige. Am 02.06.2013 geht’s im Pokal zum Reginalliga Spitzenreiter Bad Friedrichshall. Den nächsten Schritt zum „Finale dehaam“ machen. Pokalgeschichte wiederholt sich binnen eines Jahres. Rhein-Main Patriots reisen nach 2012 auch 2013 im Pokal-Achtelfinale nach Bad Friedrichshall zu den Road Runners.

Der Donnerstag war nicht der der Patriots. Erst muss Tobias Etzel (Mandelentzündung) passen, dann zeigt man eine gute Leistung, ist das bessere Team mit zahlreichen Chancen, nur das Tore schießen sollte an diesem Tag lange ein Geheimnis bleiben. Ohne eigenes Tor und mit einem 0:2 Rückstand ging es somit ins Schlussdrittel gegen die Highlander aus Lüdenscheid. Das Team blieb dennoch ruhig und an ihr System gebunden. Mit Erfolg nach 43 Minuten war es Christian Unger, der den Bahn mit seinem Treffer brach. Nur 50 Sekunden später war es Dennis Berk, der den zu diesem Zeitpunkt mehr als verdienten Ausgleich markierte. Alle glaubten nun an einen Wende und die Patriots erarbeiteten sich weitere Chancen. In dieser Phase ein Spiel auf ein Tor und Lüdenscheid schien geschockt. Pfosten, Latte und der gut aufgelegte Jonas Mohr im Tor der Highlander verhinderten schlimmeres. In der 51. War es jedoch Lüdenscheid, die wieder in Führung gingen. Andre Bruch war für die schmeichelhafte Führung verantwortlich. Eine diskutable Strafzeit, der unsicher wirkenden Unparteiischen war dann in der 54. Der Grund für das 4.Tor der Sauerländer. Die Patriots nun nicht mehr konzentriert, nutzten die Highlander dieses zu weiteren Toren. Den Schlusspunkt einer am Ende ärgerlichen Niederlage setzte Christian Unger 90 Sekunden vor dem Ende zum 3:7. „Zum Hockey gehören Tore und die haben wir heute trotz klarem Chancenplus und größeren Spielanteilen nicht in ausreichender Anzahl gemacht. Positiv ist Anzumerken, dass wir weiter taktisch diszipliniert agierten und viel Geduld zeigten, dass machen nicht viele Teams. Kritisieren kann ich momentan nur, dass sich meine Mannschaft nach dem 2:4 zu früh aufgegeben haben, doch wenn man den frustrierenden Spielverlauf einmal Revue passieren lässt nicht ganz unverständlich. “ so das Fazit des Patriotscoach Patric Pfannmüller.

Jetzt heißt es Kopf frei kriegen und am Sonntag im Pokal in Bad Friedrichshall in die nächste Runde einziehen. Der Regionalligist aus Bad Friedrichshall ist für die Hessen kein Unbekannter, traf man bereits in der letzten Pokalsaison auf die Schwaben und zog mit einem sicheren 2:13 Erfolg in die nächste Runde ein. Auch in der Meisterschaft kreuzten sich schon die Wege der zwei Teams. Stieg man gemeinsam 2009 aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf. Trennten sich am Ende der Spielzeit 2010 die Wege beider Teams. Für die Patriots stand die erneute Meisterschaft und er damit verbundene Durchmarsch in die Beletage des Deutschen Skaterhockeys. Für die Road Runners ging es dagegen wieder zurück in die Regionalliga, wo sie sich aktuell mit 4 Siegen aus vier Spielen anschicken den Aufstieg in die 2.Bundesliga erneut zu realisieren. Der direkte Vergleich beider Teams zeigt mit bisher 4 Siegen aus fünf Spielen einen deutlichen Vorteil für die Patriots, doch bleibt eine Tatsache unvergessen. Am 20.09. fügte Bad Friedrichshall in der Saison 2009 dem damaligen, bereits aufgestiegenen, Spitzenreiter Rhein-Main Patriots die erste Niederlage ihrer Skaterhockeygeschichte zu. Doch dieser Fehltritt im aller ersten Spiel der Hessen in Bad Friedrichshall hat sich in den darauffolgenden Aufeinandertreffen bisher nicht wiederholt. Die Patriots sind also immer noch gewarnt, wenn es nach Bad Friedrichshall geht. So auch in dieser Saison, will man mit allen verfügbaren Leistungsträgern die Reise antreten, um sich keinem unnötigen Risiko auszusetzen und seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. „Ziel der Mannschaft ist und bleibt das „Finale dehaam“ am 21.09.2013“, so die Aussage von Trainer Patric Pfannmüller. Dass es aber in Bad Friedrichshall kein Selbstläufer wird, das spürte bereits die 2.Mannschaft der Patriots. Musste sich das Team welches neuerdings von Bundesligaspieler Jan Barta betreut wird in der Regionalliga Südwest zu Saisonbeginn mit 10:3 geschlagen geben. Bad Friedrichshall ist besonders Heimstark. Kampf und Engagement werden bei den Schwaben großgeschrieben. Mit aktuell vier Heimsiegen und einem Torverhältnis von 36:7 aus vier Spielen spricht das eine deutliche Sprache.

In Sachen Aufstellung wird man mit dem nahezu gleichen Team wie in Lüdenscheid nach Bad Friedrichshall reisen. Lediglich Marcel Kempf wird für Ingo Schwarz im Tor dabei sein.

Aufstellung Patriots gegen Lüdenscheid:

Tor: Ingo Schwarz (Felix Dombrowsky)

Feld: Marco Kluin, Hannes Ressel, Dennis Berk (1), André Gabler, Christian Unger (2), Christian Trautmann, Jan Barta, Alexander Blum, Jan Bannenberg, Nicholas Becker, Tim May

Strafzeiten: Patriots 12 Min. + 10 Min Diszi Bannenberg / Lüdenscheid 15 Min.

PM:RMP

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