11:4 (3:1/5:1/3:2) Erfolg über Crefeld bringt vorzeitigen Klassenerhalt und einen guten Start in Entscheidungsmonat August. Rückkehr von Marco Forster rundum gelungen. Play Offs noch lange nicht abgehakt.

Die Rhein-Main Patriots haben sich in der 1.Skaterhockey Bundesliga mit einem Sieg gegen den Crefelder SC im Kampf um die Play Off Plätze zurückgemeldet. In einem von den Patriots von Beginn an bestimmten Spiel war lediglich die Chancenverwertung der Grund den Sieg nicht noch hätte höher ausfallen lassen. Dem 1:0 durch Kapitän Jan Barta nach 97 gespielten Sekunden folgte lange nicht zählbares, stattdessen waren es die Rheinländer, die mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in der 4. Spielminute durch Dennis Kobe zum Ausgleich kamen. Gerade im ersten Abschnitt scheiterten die Assenheimer Stürmer Ressel, May und Co ein ums andere Mal in aussichtsreicher Position an Crefelds-Schlussmann Patrick Wegneroder ihrer eigenen Nachlässigkeit, doch in der 11. war es dann erneut Jan Barta, der zum 2:1 einnetzte. Gut drei Minuten später konnte Hannes Ressel in Überzahl nach eigenen zahlreichen erfolglosen Minuten das erlösende 3:1 markieren.

Mit diesem Spielstand ging es in Abschnitt zwei. Der für die Hessen vielversprechend beginnen sollte. Erst 20 Sekunden waren gespielt, da war es Pechvogel Nummer zwei Tim May, der zum 4:1 traf. Der Bann schien gebrochen und die Patriots zeigten ihre stärksten Minuten. Zwei Mal Jan Bannenberg, erneut Tim May und Christoph Bierschenk erhöhten auf 8:1, ehe eine Fahrlässigkeit den zweiten Treffer für Crefeld durch Brandon Bernhardt in der 33. Spielminute bescherte.

Eine deutliche Führung, die die Niddataler mit ins Schlussdrittel nahmen, welches ähnlich begann wie Abschnitt zwei. Assenheim hatte den Torhunger noch nicht gestillt, war es Hannes Ressel, der nach 82 Sekunden zum 9:2 erhöhte. Dem 9:3 durch Patrick Komor (47.) folgte die Antwort durch Tim May (51.), der wieder richtig Spaß am Tore schießen gefunden schien.

In der 52. Spielminute wechselte Pfannmüller dann Juniorentorwart Fabian Heyde für Felix Dombrowsky. Sein erster Auftritt in der Bundesliga, welchen er erfolgreich meisterte. Guten Aktionen folgte zwar noch ein Treffer der Crefelder, doch bei dem war der jüngste im Patriotsteam machtlos. Jannik Jost war es mit einem platzierten Schuss in der 59. zum 10:4. Doch die Antwort folgte erneut auf dem Fuße. Jan Barta setze 17 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt in einer von den Patriots kontrollierten Partie. Neben einem deutlichen 11:4 Erfolg konnte man konstatieren, dass die Rückkehr von Marco Forster gerade dem Sturmduo May-Barta gut tat und so das Offensivspiel der Patriots belebte. Eine gute Entwicklung, die Lust auf mehr macht.

„Heute kann ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden sein, wir waren das klar bessere Team und haben uns nach der doch schmerzhaften Niederlage letzte Woche eindrucksvoll zurück gemeldet. Die Play Offs haben wir noch lange nicht aus den Augen verloren. Mit uns ist noch zu rechnen, “ so ein in der Tabelle nach oben schauender Patriotscoach Patric Pfannmüller, der nach dem vorzeitigen Klassenerhalt jetzt volle Konzentration auf die nächsten beiden Wochen richtet. Stehen mit den Spielen am nächsten Samstag zu Hause gegen Essen als weiterer Play Off Konkurrent und eine Woche später mit Uedesheim im Pokalhalbfinale, jeweils 19:00 Uhr, zwei große Duelle mit Endspielcharakter auf dem Programm.

Spielinfos:
IVA Rhein-Main Patriots – Crefelder SC 11:4 (3:1/5:1/3:2)

Aufstellung Patriots:
Tor: Felix Dombrowsky (ab 52. Fabian Heyde)
Feld: Jan Barta (3), Tim May (3), Hannes Ressel (2), Jan Bannenberg (2), Christoph Bierschenk (1), Andre Gabler, Alexander Blum, Christian Trautmann, Dennis Berk, Marco Forster, Hendrik Horak, Lars Bannenberg, Nicholas Becker

Strafzeiten: Patriots 6 Min. / Crefeld 6 Min.

#RMP

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