Köln am Samstag 19:00 Uhr zu Gast in Assenheim. Wetterauer wollen ersten Sieg in der Bundesliga gegen Rheinländer einfahren. Emotionale Spiele in der Vergangenheit an der Tagesordnung. Spannung vorprogrammiert.

Nach einer Woche Nationalmannschaftspause geht es am Wochenende in der 1.Skaterhockey-Bundesliga wieder weiter. Die Rhein-Main Patriots empfangen am kommenden Samstag den aktuellen Ligaprimus in der Inlinehalle in Assenheim. Mit dem HC Köln Rheinos erwarten die Niddataler zudem eines der stärksten Skaterhockeyteams Europas, das nach drei Heimsiegen in Folge mit breiter Brust in die Wetterau anreist. Doch auch die Patriots sind hochmotiviert, will man endlich den ersten Sieg gegen das Team aus der Domstadt feiern. Im letzten Jahr waren zwei knappe Niederlagen, sowohl zu Hause als auch Auswärts ein erster Richtungszeig, wo die Reise hingehen soll. Jetzt will man endlich denn ersten Sieg gegen, aus Patriotssicht, vermeintlich unbesiegbare Kölner realisieren. Leichter wird die Aufgabe natürlich nicht, wenn man auf die Ausfallliste der Niddataler blickt.

Neben Marco Kluin müssen auch Jan Bannenberg und Marcel Kempf ihre Teilnahme am großen Spiel am Samstag absagen. Auch der Einsatz von Christian Unger, Hendrik Horak und Christian Trautmann sind noch unsicher. Ausreden lässt Patriotstrainer Patric Pfannmüller dennoch nicht zu. „Wir spielen eine gute Saison und sind stark genug auch solche Ausfälle zu verkraften. Unser Kollektiv stimmt und das ist das was am Samstag zählt. Arbeitet jeder so mit Leidenschaft und Emotion wie in den letzten Wochen glaube ich fest an mein Team“. Das Köln eine echte Hausnummer ist, zeigt auch ein Blick auf die aktuelle Scorerwertung der Liga. Mit Robin Weisheit (55 Punkten) und Kai Esser (50) stehen gleich zwei Spieler ganz oben. Auch Bruder David Weisheit ist mit 36 Punkten und Platz 6 unter den Top Ten. „Das sind drei Schlüsselspieler, die es gilt in den Griff zu bekommen. Machen wir wenige Strafzeiten und zwingen Köln zu diesen, kann das sehr hilfreich sein“, Pfannmüller weiter. Aber auch die Patriots müssen sich nicht verstecken, haben sie mit Hannes Ressel 32 Punkte und Neukapitän Jan Barta 28 Punkte zwei Spieler, die in dieser Saison regelmäßig punkten.

„Mir ist es nicht so wichtig wer die Tore macht, viel wichtiger ist für mich die Erkenntnis, dass wir spielerisch als Team mit allen mithalten können und konditionell mit das Beste der Liga sind“, ist der IVA-Coach gelassen. Einen Sieg in der 1.Bundesliga gab es für die Patriots gegen Köln noch nicht. Der einzige Sieg einer Patriotsmannschaft gegen Köln liegt schon sehr lange zurück. Im Jahre 2003 besiegte die damalige Juniorenmannschaft die Domstädter in der Juniorenbundesliga mit 11:9. Fünf Spieler werden aus diesem Team am Samstag wieder dabei sein und alles daransetzen den damaligen Erfolg zu wiederholen. Doch auch an Emotionen hat es in den letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams nie gefehlt. Bleibt abzuwarten, ob das Team der Patriots gegen den aktuellen Tabellenführer richtig eingestellt ist, wenn es darum geht einen der großen in der Inlinehalle in Assenheim zu schlagen. „Die Zeit ist reif“, so das Motto der Patriots.

PM:RMP

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