Das Duell der Uedesheim Chiefs gegen die Bremerhaven Whales war über 60 Minuten eine einseitige Veranstaltung. Am Ende schafften die Chiefs den Rekordsieg von 27:4 (9:1 / 9:1 /9:2), und damit waren die Gäste auch noch bestens bedient.

Mit nur zwei Reihen angetreten dauerte es keine 30 Sekunden, ehe Stephan Kreuzmann den Whales das erste Ei ins Netz legte. Mike Höfgen legte prompt nach und eine Angriffsrolle nach der nächsten Rollte auf das Tor der Gäste, die ihrerseits nur wenig am Spiel teilnahmen. Den ersten eigenen Treffer schafften die Whales in der 10. Minute, nach 20 Minuten stand es aber 9:1 für Uedesheim. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch das Mitteldrittel einer insgesamt sehr fairen Partie mit nur sechs Strafminuten. Trotz der Flut an Gegentoren waren die beiden bemitleidenswerten Torsteher aus Bremerhaven noch die besten Akteure ihres Teams.

Zwar trafen die Chiefs auch im letzten Drittel teilweise sehenswert neun Mal, aber je länger das Spiel dauerte, umso verspielter wurde das ganze was Coach Marcel Mörsch nicht so recht gefiel: „Da haben wir noch einiges liegen lassen. Aber vor allem dürfen uns die Gegentore nicht passieren. Da haben wir Christian Pedarnig immer ganz schön alleine gelassen.“ Dennoch freute sich Mörsch, der im Vorfeld des Spiels den Ausfall von Topscorer Raphael Scheu verkraften musste, über die vielen verschiedenen Torschützen. „Das war heute zwar kein Maßstab, aber vielleicht war das für den ein- oder anderen heute Frustbewältigung und der Knoten ist geplatzt. Wir haben nächste Woche unser Endspiel, da müssen wir wieder alles in die Waagschale werfen.“

Kommenden Samstag geht’s zu den Rhein-Main Patriots, die nach einer Niederlage gestern in Augsburg nur noch einen Punkt Vorsprung vor den Chiefs haben. Bei einem Auswärtssieg würden sie Uedesheimer nach langer Zeit wieder auf den anvisierten Platz in den Play-Offs springen.

Die Torschützen gegen Bremerhaven waren: Stephan Kreuzmann, Mike Höfgen, Meikel Thürmann, Benjamin Meschke (je 4), Marco Hellwig (3), David Walczok, Robert Linke (2), Tim Gregoire, Jerome Bonin, Sascha Drehmann, Marcel Patejdl, Kosta Langer (je 1).

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