Rhein-Main Patriots unterliegen deutlich in Iserlohn mit 13:3 (3:1/4:2/6:0). Drei Spiele innerhalb von 5 Tagen zeigen in Schlussabschnitt deutliche Spuren. Jetzt heißt es wieder Kopf frei kriegen für das Spiel in Essen am Donnerstag.

Nach den erfolgreichen und starken Auftritten der Patriots in den letzten Spielen, war der aktuelle Tabellenführer Iserlohn am Sonntag eine Nummer zu hoch. Dennoch begann die Partie auf der kleinen Spielfläche im Sauerland nicht gerade chancenlos für die Hessen.

Im ersten Abschnitt zeigte das Team eine engagierte Leistung und konnte das 1:0 durch Marco Peters in der 5 Spielminute quasi im Gegenzug durch Jan Erik Bannenberg wieder egalisieren. Auch in der Folgezeit spielten die Patriots munter mit und erarbeiteten sich weitere Chancen. Das 2:1 für Iserlohn durch Pascal Poerschke in Unterzahl, sollte die Bemühungen nicht mindern. Ein Lattenschuss von Trautmann war ein erneutes Ausrufezeichen, sollte aber den Weg ins Tor nicht finden. Das 3:1 eine Minute vor der Pausensirene zeigte allerdings die Klasse des Tabellenführers. Jan Schreiner nutzte eine Unachtsamkeit in der Assenheimer-Hintermannschaft.

Im zweiten Drittel kamen die Iserlohner besser aus der Kabine und konnten die Führung innerhalb von 90 Sekunden auf 5:1 ausbauen. Die Patriots noch nicht geschlagen verkürzten durch Christian Unger auf 5:2. Christoph Bierschenk mit seinem Treffer zum 5:3 ließ weitere Hoffnung bei den Gästen aufkommen. Doch in der Folge merkte man mehr und mehr den Kräfteverlust und die daraus resultierenden Unkonzentriertheiten bei den Niddatalern. Grund waren wohl die beiden vorangegangenen schweren aber erfolgreichen Bundesligaspiele in den letzten Tagen gegen Uedesheim und Rostock, die ihre Spuren hinterlassen haben. Noch vor der zweiten Pause erhöhten die Hausherren auf 7:3 und erstickten sämtliche Hoffnungen der Patriots im Keim. Eine fünf Minuten Strafe kurz vor Ende des zweiten Drittels, wegen eines unglücklichen Checks von Hannes Ressel gegen den Kopf eines Iserlohners, besorgte im Schlussdrittel den Rest.

Die Patriots bemüht aus der Kabine gekommen verteidigten in Unterzahl zunächst recht erfolgreich, doch in der dritten Minute der Strafzeit war es Marco Peters, der vor dem Tor den Ball zum 8:3 ins Tor stocherte. Nur 90 Sekunden später war es Nationalspieler Pascal Neumann, der auf 9:3 erhöhte. Die Patriots von da an gezeichnet von den Strapazen der letzten Spiele und gegen einen so heimstarken Gegner chancenlos. Die Tore zum 13:3 Endstand waren für Iserlohn nur noch reine Formsache, und der im letzten Drittel für den erschöpften Ingo Schwarz ins Tor gegangenen Felix Dombrowsky wurde ein ums andere Mal von seinen Vorderleuten regelrecht im Stich gelassen. Jetzt heißt es Akkus aufladen und den Kopf wieder frei bekommen für die anstehenden Aufgaben. Am Donnerstag geht es bereits nach Essen und am Sonntag steht die Auswärtsfahrt zum Crefelder SC auf dem Programm.

Samurai Iserlohn – Rhein-Main Patriots 13:3 (3:1/4:2/6:0)
Aufstellung Patriots:
Tor: Ingo Schwarz (ab 41. Felix Dombrowsky)
Feld: Marco Kluin, Hannes Ressel, Dennis Berk, Andre Gabler, Christian Unger (1), Christian Trautmann, Jan Barta, Christoph Bierschenk (1), Jan Bannenberg (1), Nicholas Becker, Alexander Blum, Lars Bannenberg

Strafzeiten: Iserlohn 18 Min. / Patriots 22 Min.

PM: RMP

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