Nach zwei Siegen gegen Rostock und Lüdenscheid möchte man am Mittwoch in Uedesheim die Erfolgsserie in der 1. Skaterhockey- Bundesliga fortsetzen. Dafür reisen die Niddataler nahezu komplett nach NRW. Lediglich Tim May, der erst vor kurzem mit Bad Nauheim die Meisterschaft in der Eishockey Oberliga feierte ist noch nicht mit von der Partie. „Natürlich ist es beruhigend nahezu aus dem Vollen schöpfen zu können, doch muss man sich für einen bestimmten Kader entscheiden, denn alle werden die Reise nach Neuss nicht antreten können“, so Co-Trainer Jan Hofmann. Mit Ingo Schwarz soll der erfahrenste der Patriots-Torhüter am Mittwoch die qualitativ starken Einzelspieler der Chiefs zur Verzweiflung bringen.

Unterstützt wird er durch das Patriots-Torhütertalent Marcel Kempf. Gerade Nationalspieler Robert Linke und Marcel Mörsch gilt es in den Griff zu bekommen. Aber auch der von Absteiger Düsseldorf nach Uedesheim gewechselte Raphael Scheu, sowie Trainersohn Marco Hellwig und Stephan Kreuzmann sind hochklassige Skaterhockeyspieler, die alle zu den Besten ihres Faches in Deutschland gehören. Mit Marcel Patejdl spielt zudem ein ex-Patriot im Trikot der Chiefs, der sich natürlich auch von seiner besten Seite am Mittwoch zeigen möchte.

Doch Trainer Patric Pfannmüller bleibt gelassen. „Wir gehören läuferisch und konditionell zu den Top Teams der Liga, das gilt es in die Waagschale zu werfen. Zudem verfügen wir ebenfalls über viel Individuelle Klasse und werden mannschaftlich von Woche zu Woche besser. Das Uedesheim jedoch in diesem Spiel Favorit ist liegt in der Natur der Sache. Zum einen stehen sie mit 10 Punkten über uns in der Tabelle und zum anderen spielen sie zu Hause. Bei solchen Spielen ist im Skaterhockey immer das Heimteam Favorit, so auch diesmal.

Meine Mannschaft ist sehr gut vorbereitet und hat sich von Spiel zu Spiel in dieser Saison gesteigert. Setzt sich diese Entwicklung auch in Uedesheim fort, bin ich sehr zuversichtlich dort etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Außerdem haben wir in Uedesheim immer gut ausgesehen“. Dass das auch am morgigen Mittwoch so sein wird, dafür sollen neben den beiden Schlussmännern auch die Feldspieler Marco Kluin, Christian Trautmann, Marco Forster, Jan Bannenberg, Christian Unger, Hannes Ressel, Nicholas Becker, Andre Gabler, Christoph Bierschenk, Alexander Blum, Jan Barta und Dennis Berk sorgen. „Alle Spieler sind Fit, keiner laboriert an einer Verletzungen oder Erkrankung, das ist ein sehr gutes Signal“, so Co-Trainer Hofmann. Auf die Frage warum man sich für diese Aufstellung entschieden hat, war die taktische Ausrichtung der wichtigste Entscheidungsträger, so die Trainer. „Auch die diesmal nicht Berücksichtigten haben sehr gut trainiert, besonders Lars Bannenberg, der eine langwierige Knieverletzung überstanden hat macht sehr gute Fortschritte. Geht das so weiter, wird Lars mit Sicherheit in dieser Saison noch seine Spielzeit in der 1.Bundesliga erhalten“, so Patric Pfannmüller mit der Arbeit der gesamten Mannschaft zufrieden.

Schon am Samstag geht es für die Patriots im Heimspiel 19:00 Uhr gegen Rostock weiter, bevor man am Sonntag zum Tabellenführer Iserlohn reist. Eine ereignisreiche Woche also für die Bundesligaspieler der Rhein-Main Patriots.

PM: Rhein Main Patriots

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