Rhein-Main Patriots gewinnen dank eines herausragenden Schlussdrittels 9:3(1:1/2:1/6:1) gegen die Highlander aus Lüdenscheid. Leistungssteigerung der letzten Spiele setzt sich fort.Hartes aber faires Spiel mit nur jeweils 4 Strafminuten. Taktische Disziplin und Cleverness der Schlüssel zum Erfolg.

In einem sehr unterhaltsamen und hochklassigen Skaterhockey-Bundesligaspiel zeigen beide Teams von Beginn an, das sie mit etwas zählbarem aus der Partie gehen wollten. Ein munteres hoch und runter, mit Chancen auf beiden Seiten wurde den knapp 250 Zuschauern in der gut besuchten Inlinehalle Patriots in Assenheim geboten. Dank guter Defensivarbeit dauerte es allerdings bis zur 15. Spielminute, als die Rhein-Main Patriots das erste Mal jubeln konnten.Christian Unger war es, der nach Zuspiel von Christian Trautmann, Daniel Schneider im Tor der Highlander, überlisten konnte. Doch kurz vor der Pause die Antwort der Sauerländer. Henning Inselmann nutzte ein Abstimmungsfehler der Patriots 20 Sekunden vor der Sirene zum 1:1 Ausgleich.

Im zweiten Drittel kam Lüdenscheid besser aus der Kabine und folgerichtig das 1:2 durch Robin Lücke (25.). Doch 2 Minuten später war es Routinier Christoph Bierschenk, der nach schönem Pass von Hendrik Horak zum 2:2 einschoss. Die Niddataler wieder besser im Spiel und in der 35. mit dem 3:2. Jan Barta nutzte die Power Play Situation und hämmerte den Ball in die Lüdenscheider Maschen. Im Schlussdrittel dann eine ganz starke Leistung der Hausherren. Taktisch Diszipliniert überstand man eine Unterzahlsituation und antworte mit zielstrebigen Angriffen. In der 44. Minute der erste Streich. Hannes Ressel von Jan Bannenberg bedient zum 4:2. Nur 90 Sekunden später Jan Barta, von Unger angespielt zum 5:2. In der Folge versuchte Lüdenscheid nochmal alles. Dank einer Strafzeit für die Hausherren, konnten die Gäste noch einmal durch deren Topspieler Jiri Svejda auf 5:3 (51.) herankommen, doch die Patriots antworten prompt.

52 Sekunden waren nach dem Anschlusstreffer gespielt, stellte Hannes Ressel den alten drei Tore Vorsprung wieder her. Lüdenscheid schien nun geschockt und Assenheim nutzte dies bedingungslos aus. Erst Christian Unger (55.), dann Christian Trautmann (56.) und Jan Barta (60.), mit seinem dritten Treffer, zum verdienten 9:3 Erfolg der Niddataler gegen am Ende enttäuschte Sauerländer. „Wir hatten uns hier und heute mehr versprochen. Das es am Ende so deutlich wurde, das ist schon bitter. Zwei Drittel lang ein ausgeglichenes Spiel gezeigt und am Ende einfach nicht clever genug gewesen, „ so Highlander-Trainer Carsten Lang nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Patriots-Coach Patric Pfannmüller dagegen sichtlich zufrieden. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel in dieser Saison gesteigert. Diese Entwicklung haben wir heute fortgesetzt. Dass meine junge und recht neue Mannschaft Qualität und Potential hat daran habe ich nie gezweifelt, und das hat sie heute mehr als Eindrucksvoll gezeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg und ich bin mit dem gesamten Team am heutigen Abend sehr zufrieden.“ Nach nun zwei Siegen in Folge geht der Blick der Patriots in der Tabelle klar nach oben. Weiter geht es für den IVA am nächsten Sonntag mit der

Mission „Finale dehaam“. Im Pokal reisen die Hessen dann zur zweiten Mannschaft des HC Merdingen, wo man um den Einzug in die Runde der letzten 16 spielt. Im nächsten Bundesligaspiel geht es dann am 01. Mai im Auswärtsspiel zu den Uedesheim Chiefs.

Rhein-Main Patriots: Tor: Marcel Kempf (Felix Dombrowsky)
Feld: Marco Kluin, Hannes Ressel (2), Dennis Berk, Andre Gabler, Christian Unger (2), Christian Trautmann (1), Jan Barta (3), Christoph Bierschenk (1), Jan Bannenberg, Nicholas Becker, Marco Forster, Alexander Blum, Hendrik Horak

Strafzeiten: Patriots 4 Min./ Lüdenscheid 4 Min.

PM: Rhein Main Patriots

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