Am Tag der Arbeit ging es für die Bissendorfer Panther in der 1. Skaterhockey-Bundesliga zum Aufsteiger Rostocker Nasenbären. Die Trainer Lücker und Abstoß mussten auf die verletzten Florian Surkemper und Lars Barlsen verzichten, konnten ansonsten jedoch auf alle Akteure zurückgreifen.

Von Beginn an setzten die Wedemärker die Vorgaben ihrer Coaches perfekt um, ließen den Gastgebern ab dem ersten Bulli kaum einen Zentimeter Platz auf dem Court und suchten den schnellen Torabschluss. Dies zahlte sich bereits nach gerade einmal 26 Sekunden aus, als Sebastian Miller die Kugel in die Maschen jagte. In den Folgeminuten war der Keeper der Gastgeber weiter unter Dauerbeschuss. Tim Marek von der Mittellinie und Markus Köppl nach feinem Pass von Miller im Powerplay stellten die Weichen bis zur 13. Minute frühzeitig auf Sieg. Die Rostocker verkürzten kurze Zeit später in Überzahl auf 1:3 und plötzlich herrschte etwas Unordnung in der Defensive der vorher so konzentriert agierenden Raubkatzen. Glück hatten die Panther dabei wenige Sekunden nach dem ersten Tor der Gastgeber, als die Schiedsrichter ein eigentlich reguläres Tor der Nasenbären aberkannten. Die Panther besannen sich nach einer kurzen aber heftigen Ansprache von Coach Lücker jedoch wieder und hielten die Rostocker auf Distanz. Erneut Tim Marek mit einem Hammer erhöhte auf 4:1.

Auch im Mittelabschnitt spielten die Panther ihre läuferische Überlegenheit klug aus. Stephan Nebel wurde von Benjamin Hahnemann steilgeschickt und vollstreckte eiskalt zum 5:1. Nachdem Marvin Freitag mit einem Strahl aus der eigenen Hälfte und sein Reihenpartner Felix Gollasch nach Zuspiel von Freitag auf 7:1 für die Panther erhöht hatten, wirkten auch die Trainer an der Bande deutlich entspannter. Tim Marek vollendete zunächst seinen Schlagschusshattrick in der 32. Minute zum 8:1, bevor die Rostocker zu ihrem zweiten Treffer des Nachmittages kamen.

Im Schlussdrittel nahmen die Bissendorfer dann in Anbetracht der schweren Aufgaben der nächsten Wochen ein wenig das Tempo aus dem Spiel und es entwickelte sich eine etwas ausgeglichener Partie.

Dementsprechend kamen auch die Gastgeber zu mehr Chancen, von denen sie in der 46. Minute eine zum 3:8 nutzen konnten. Jan-Christoph Pries und Benjamin Hahnemann machten das Ergebnis in den letzten zehn Minuten mit ihren Treffern zweistellig. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 10:3 Auswärtssieg für die Panther zu Buch

Die Panther eroberten mit dem Sieg den vierten Tabellenplatz und untermauerten damit ihre Ambitionen auf einen Play-Off-Platz.

Am kommenden Samstag steht in der Wedemarksporthalle bereits das nächste Spiel auf dem Plan. Um 18:30 Uhr empfangen die Panther die Skatingbears Crefeld, welche in den bisherigen sieben Spielen lediglich einen Sieg verbuchen konnten. Es gilt jedoch auch dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da die Krefelder über eine junge, laufstarke und technisch versierte Mannschaft verfügen, die jedem Gegner unangenehm werden kann.

Zuvor geht es in Mellendorf jedoch auch noch für die anderen Teams der Panther um Punkte. Die Schüler empfangen um 10 Uhr die Duisburg Ducks, gefolgt von der Jugend gegen die Crash Eagles Kaarst um 12 Uhr. Im Anschluss wollen die Junioren um 14 Uhr die Samurai Iserlohn II in die Schranken weisen und auch die 2. Herrenmannschaft kämpft gegen die Reserve der Krefelder um einen “Dreier” in der zweiten Bundesliga.

Spannung ist also den ganzen Tag garantiert in der Wedemark!

Tore: 0:1 (00:26) Miller, 0:2 (04:19) Marek (Köppl), 0:3 (12:45) Köppl (Miller) bei 4-3, 1:3 (13:56) Damgaard, K. (Herrmann) bei 4-3, 1:4 (16:10) Marek (Miller), 1:5 (21:36) Nebel (Hahnemann), 1:6 (22:55) Freitag, 1:7 (25:25) Gollasch (Freitag), 1:8 (31:34) Marek (Miller) bei 4-3, 2:8 (35:35) Koubenski (Brümmer), 3:8 (45:05) Müller (Paepke), 3:9 (50:17) Pries, 3:10 (56:05) Hahnemann (Sellmann, T.)

Strafen: Rostock 11 Min., Bissendorf 10 Min.

PM: Bissendorfer Pantherb

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