Jürgen Amann bleibt Trainer. Foto: Bauer
Jürgen Amann bleibt Trainer. Foto: Bauer

Zum Jahresstart hat der deutsche Skaterhockeyverband den Spielplan für den IHC Atting in der 1. Bundesliga veröffentlicht. An dem, was die Wölfe schon wussten, hat sich nichts geändert. Es kommt ein Marathonprogramm auf sie zu. Und das auch noch ziemlich schnell: Denn allein im März müssen die Wölfe sechsmal auswärts antreten, dabei zweimal zu einem Doppelwochenende. Das bedeutet: Ein Leben auf der A3 in Richtung Nordrhein-Westfalen, mit einer Abzweigung ins niedersächsische Wedemark (Bissendorf) am Monatsende und einer „kurzen Fahrt“ ins hessische Assenheim zum Start am 1. März. Hinter der Bande wird dann auch wieder Jürgen Amann stehen. Der Erfolgscoach geht in seine vierte Saison beim IHC Atting. „Es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß und ich habe auch ein Kämpferherz“, sagt der Attinger Coach. „Es wird keine einfache Saison und ich möchte mit meiner Mannschaft den anderen zeigen, was wir können.“

Am 3. Februar ist der offizielle Trainingsstart – zwar spät, aber nicht zu spät. „Wir haben pro Woche zwei Einheiten und wollen noch zwei Freundschaftsspiele machen. Ich möchte auch die Junioren in einem Sichtungstraining sehen und einige dann in das Training einbauen. Viele unserer Spieler spielen ja auch Eishockey, daher können wir nicht schon im Februar mit vollem Kader antreten oder so wie Krefeld im Dezember noch ein Freundschaftsspiel gegen Düsseldorf machen.“

Neben Michael Hofmeister (Bernhardswald) hat der IHC noch Einigung mit weiteren Neuzugängen erzielt. Diese sollen erst bekannt gegeben werden, wenn die Spielgenehmigung da ist. „Mit derzeit drei, vielleicht auch vier Torhütern und 17 Feldspielern sind wir dann aber zumindest auf dem Papier gut gerüstet“, sagt der Coach. Das Ziel ist klar formuliert: Der Klassenerhalt. „Wir müssen dazu zwei Mannschaften hinter uns lassen“, sagt Amann, der die Saison in zwei Teile einteilt. „Der März gehört sicher noch zur Findungsphase. Teil eins geht bis April. Dann sind die Auswärtsspiele hinter uns. Alles, was wir da an Punkten holen ist ein Bonus für uns, da haben wir auch noch keinen Druck. In dieser Zeit müssen wir den Kader sukzessive voll bekommen. Dann kommt im Mai, Juni, Juli unsere Zeit. Hier müssen wir den Klassenerhalt schaffen. Dazu reichen in der Regel sieben Siege.“

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