Im ersten Heimspiel nach der Neuausrichtung der Vereinsphilosophie wollte man gleich ein Zeichen setzen, musste allerdings erkennen, dass die Trauben gegen den Bundesligaabsteiger (noch) ein Stück zu hoch hängen.

Den Willen merkte man den Bullen an und so verwundert es nicht, dass man die erste Chance des Spiels hatte. Nach vier Minuten gab es die erste und leider nicht die letzte Strafe gegen die Steel Bulls. Kaarst zog ein gutes Powerplay auf und scheiterte mehrfach an Zerberus Sven Doual.

Nach 60 Sekunden konnte er den Ball nur noch abwehren und Dietrich traf per Abstauber. Danach keine zwingenden Chancen auf beiden Seiten. Schrecksekunde in der 10.Spielminute. Sven Doual wurde unterhalb des Helms am Kehlkopf getroffen und musste kurz behandelt werden. Er konnte aber weiter spielen. Das war auch gut so, denn nur drei Minuten später rettete er innerhalb weniger Sekunden dreimal in höchster Not. Im Gegenzug gelang Dennis Schlicht nach einem Sololauf über die linke Seite der Ausgleichstreffer zum 1:1. Kurz danach Pech Mirko Reinke, dessen Schlenzer nur knapp über die Torlatte strich. In der 17.Spielminute erneute Strafe gegen die Steel Bulls. Kurz vor Ablauf der Strafe konnte Kaarst den Führungstreffer nach toller Kombination erzielen. Mit 1:2 ging es in die erste Pause.

Aus der Pause kam Kaarst besser ins Spiel zurück und konnte bereits nach 39 Sekunden auf 1:3 erhöhen. Danach verloren die Bulls den Faden und die Schiedsrichter pfiffen nun „Baskettballfouls“. Drei Überzahlspiele nutzten die Eagles zu drei weiteren Tore und zogen innerhalb von knapp sieben Minuten auf 1:6 davon. In der 32. Spielminute gab es die erste (!) Überzahlsituation für die Steel Bulls. Diese ließen die Kugel gut durch die eigenen Reihen kreiseln, konnten aber nichts Zwingendes herausspielen. Drei Minuten vor Drittelende konnte Kaarst auf 1:7 per Konter erhöhen.

Die Bulls kamen diesmal besser aus der Kabine zurück. Christian Hommel traf nach nur 38 Sekunden per Schlenzer von der linken Seite. Nur zwei Minuten später traf Marcel Kahle zum 3:7. Weitere Chancen bleiben ungenutzt. In der 48. Spielminute erneut Überzahl für Kaarst und erneut ein Tor. Das „Foul“, das zu dieser Strafe geführt hat, hat im Übrigen niemand gesehen, außer dem ehemaligen Nationalspieler Markus Bak , dem man offensichtlich einen gebrauchten Tag angedreht hat. Dies gaben nach Spielschluss auch die Spieler aus Kaarst zu. 10 Minuten vor Schluss tatsächlich die zweite (!) Überzahlsituation für die Bulls. Diese kann durch Felix Neuendorf per Abstauber genutzt werden. In der Folge ergaben sich sogar noch zwei weitere Überzahlsituationen. Danach war allerdings die Luft raus. In der 56. Spielminute konnte Kaarst noch zwei Tore zum 4:10 Endstand erzielen..

Steel Bulls: Doual, Opfermann (n. e.) –Jacksch, Krause, Hommel (1), Kahle (1), Neuendorf (1), Reinke, Johannhardt, Otto, Reckers, Bohle, Schlicht (1), Grünschläger

Strafzeiten: Steel Bulls: 18 Minuten plus gelbe Karte M. Krause – Kaarst: 10 Minuten

PM:SSB


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