Robert Simon (49) übernimmt das Traineramt bei den Sauerland Steel Bulls und löst damit das bisherige Trainerduo Sven Johannhardt und Mirko Reinke ab. „Wir freuen uns sehr über Roberts Zusage“ so der sportliche Leiter der Bulls, Norbert Krause. Das Engagement ist langfristig angelegt und soll mittelfristig zum Erfolg, sprich dem Aufstieg in die 1.Bundesliga, führen.

Der Aufstieg der Samurai Iserlohn in die Spitze des deutschen Inlineskaterhockeys ist untrennbar mit dem Namen Robert Simons verbunden, auch wenn am Ende andere die Lorbeeren (Meistertitel in der vergangenen Saison) ernten konnten.

Aber auch im Eishockey ist Robert Simon im heimischen Bereich bestens bekannt. Mit gerade 17 Jahren flüchtete er aus der damaligen Tschechoslowakei und landete in Iserlohn. Nach der obligatorischen Sperre von 18 Monaten spielte er in der ersten Mannschaft des ECD Iserlohn. Simon besaß großes Talent, stand vor dem Sprung in die Olympiaauswahl. Doch damit ging er schlampig um, verbunden mit einer Odyssee durch alle Ligen, mit Iserlohn als Fixpunkt, mehrfach kehrte er als Spieler zum Seilersee zurück: Freiburg, Stuttgart, Essen, Limburg, Schalke, Unna, Braunschweig, Herne, Herford, Hamm, Netphen

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