Die erste Mannschaft der Sauerland Steel Bulls gewinnt gegen die Hannover Hurricanez mit 8:4 (3:3; 3:0; 2:2) und bleibt so in der Erfolgsspur.l

wpid-Sauerland-Steel-Bulls.jpegHannover, die ihr eigenes Heimspiel gegen die Rostocker Nasenbären mit 7:8, nach eigener 7:2 Führung, unglücklich nach 60 Minuten verloren hatte, wollte die verlorenen Punkt wieder gut machen und startete druckvoll in die Partie. Nach Chancen auf beiden Seiten gelang Tözen bei gespielten viereinhalb Minuten das erste Tor für die Niedersachsen per Nachschuss. Die Führung hielt jedoch nur 26 Sekunden. Robin Krause traf per Schlagschuss von der Mittellinie. Nach fünfeinhalb Minuten die Führung für die Sauerländer. Sascha Jacobs konnte den Ball von Mirko Reinke annehmen , zog unbedrängt in die Mitte, umspielte den Torhüter und schob zum 2:1 ein. Knapp eine Minute Pech für Hannover mit einem Lattenknaller. Nach 7:19 Minuten die erste Strafe gegen die Steel Bulls. Sämtliche Chancen für Hannover wurden von Sven Doual vereitelt. Nach etwas mehr als 11 Minuten erhöhte Sascha Jacobs auf 3:1. Er spielte den Ball dem Torwart an die Skates, der dann ins Tor rollte. Danach mehrere Zeitstrafen gegen die Bulls. Die Zweite konnte Hannover zum 3:2 nutzen. Bis zum Ende des Drittels ergaben sich keine Veränderungen mehr auf der Anzeigetafel.

In der 24. Spielminute erhöhte Christian Perlitz auf 4:2. Igor Furda hatte den Ball auf den freistehenden Perlitz gepasst, der dann keine Schwierigkeiten hatte zum Tor zu treffen. Danach gab es mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten. So rückten beide Torleute ständig in den Blickpunkt. Nach 35 Spielminuten hatte Sascha Jacobs Pech. Sein Schuss landete leider nur an der Latte. In der 36. Spielminute hielt Sven Doual seinen Klub im Spiel als er einen Eins-auf-Null-Konter entschärfte. Zwei Minuten vor Drittelende erhöhte Christian Perlitz auf 5:2 per Schlagschuss von der linken Seite. Danach noch eine Strafe gegen Hannover. 40 Sekunden vor Schluss konnte Christian Perlitz diese Chance zum 6:2 verwerten.

Das letzte Drittel begann erneut mit einer Strafe gegen Hannover. 10 Sekunden vor Ablauf erhöhte Mirko Reinke auf 7:2. Er wurde in der Mitte völlig frei gespielte und netzte eiskalt ein. Danach eine Strafe gegen die Steel Bulls. Sven Doual entschärfte alle Schüsse. Der Hannoveraner Tim Lücker holte sich wegen Reklamierens eine gelbe Karte, gleichbedeutend mit einer 10-Minuten-Strafe, ab. 12 Minuten vor Ende erhöhte Robin Krause auf 8:2 per Nachschuss. Kurz danach erneut eine gelbe Karte gegen Hannover. Schrecksekunde acht Minuten vor Ende: Sven Doual wurde bei einem Schlagschuss direkt auf der Maske getroffen. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte er jedoch weiter machen. Kurze Zeit danach Treffer für Hannover zum 8:3. Die Schiedsrichter machten es noch ein wenig spannend und schickten zwei Sauerländer nacheinander auf die Strafbank. Zusätzlich erhielt Christian Perlitz noch eine gelbe Karte. 46 Sekunden vor Schluss setzte Florian Surkemper den Schlusspunkt zum 8:4 in Überzahl.

Hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung der Sauerländer. Insbesondere in der Verteidigung wurde kaum etwas zugelassen. Das Penalty-Killing war sehr gut. Ein Sonderlob verdient Oldie Sven Doual. Der Zerberus vereitelte eine Vielzahl von Chancen und hielt mehrere Unhaltbare.

Steel Bulls: Doual, Opfermann (n.e.) – Reinke (1), Krause (2), Furda, Kuhn, Perlitz (3), Schmidt, Grünschläger, Schlicht, Zahn, Gröschner, Jacobs (2)

Strafzeiten:
Steel Bulls 20 Minuten plus gelbe Karte (Perlitz)
Hannover 14 Minuten plus gelbe Karte (Lücker, Cop)

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