Das erste Drittel im Sportkomplex Baunatal begann recht zäh. Keine der beiden Mannschaften konnte zu Beginn richtige Torchancen herausspielen. Manches entsprang eher dem Zufall. Die Wizards kamen dann besser ins Spiel und erzielten in der 7. Minute das 1:0. Rene Göbel staubte ab. Die Steel Bulls benötigten einige Zeit sich von diesem Rückstand zu erholen. Einige gute Torchancen wurden jedoch nicht genutzt. So blieb es Felix Neuendorf in der 14. Spielminute vorbehalten den Ausgleich nach einem sehenswerten Sololauf zu erzielen. Leider konnte man sich daran nicht lange erfreuen. Nur 90 Sekunden später erhöhte Kassel auf 2:1. Daniel Preuß per Schlagschuss. Kurze Zeit später Unterzahl für die Bulls. Kassel völlig neben sich. Sven Johannhardt, der völlig frei vor dem Tor steht, wird von Alex Dmitriev bedient und netzt zum 2:2-Ausgleich ein (shg). Eine Minute vor Drittelende geht Kassel jedoch wieder in Führung. Felix Fröhlich trifft per Nachschuss.

Das zweite Drittel beginnt mit Chancen auf beiden Seiten. Zählbares springt jedoch nicht heraus. So vergehen knapp 10 Spielminuten. In der 33. Spielminute erhält Alex Dmitriev eine Strafe. Da bereits jeweils ein Spieler auf der Strafbank platzgenommen hat, spielt Kassel mit 3 gegen 2. Die Sauerländer überstehen jedoch die Unterzahl, müssen jedoch in der Umstellungsphase den Treffer zum 4:2 hinnehmen. Stefan Heinrich hatte getroffen. Sven Doual räumte nun das Tor und machte für Tobias Opfermann platz. Dieser war kaum im Spiel, als schon das 5:2 für Kassel fiel. Felix Fröhlich staubte per Nachschuss ab. Zwei Minuten vor Drittelende konnte Alex Dmitriev auf 5:3 verkürzen. Ebenfalls per Nachschuss.

Sehr druckvoll kamen die Sauerländer ins letzte Drittel. Jan Otto traf in der 41. Spielminute nur den Außenpfosten. Zwei Minuten später vergab Felix Neuendorf völlig freistehend vor dem Tor. Wenige Sekunden später machte sich Stefan Heinrich völlig allein auf den Weg auf das Sauerländer Tor und netzte zum 6:3 ein. Dass er vorher seinen Gegenspieler gefoult hatte, konnte jeder in der Halle sehen. Lediglich die beiden Schiedsrichter nicht. In der 46. Spielminute die erste Überzahl für die Steel Bulls. Diese konnte jedoch nicht genutzt werden. Zu allem Überfluss halte sich Aaron Reckers wegen Reklamierens eine gelbe Karte ab. In der 50. Spielminute der Anschlusstreffer zum 6:4. Robin Krause hämmerte den Ball von der linken Spielfeldhälfte direkt in den Winkel. Nur 31 Sekunden später wieder Jubel bei den Steel Bulls. Sven Johannhardt traf per Schlagschuss zum 6:5. Kassel wankte. Danach überschlagen sich die Ereignisse. Nils Bohle erhält eine gelbe Karte (gleichbedeutend mit einer 10-Minuten-Strafe). Aaron Reckers kommentiert die schlechte Leistung des Schiedsrichters und erhält prompt ebenfalls eine gelbe Karte – somit eine gelb-rote Karte (gleichbedeutend mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe). Endlose Diskussionen an der Zeitnahme brechen an. Doch dann, endlich wieder Sport. In der 50. Spielminute die zweite Überzahl für die Steel Bulls. Alex Dmitiriev nutzt diese nach nur 16 Sekunden mit einem Schlagschuss zum 6:6-Ausgleich. Danach weiter Druck auf beide Tore. In der 57. Spielminute die Entscheidung, Stefan Heinrich trifft per Schlagschuss zum 7:6. Eine Minute vor Schluss Überzahl für die Steel Bulls, zusätzlich verlässt Tobias Opfermann das Tor. Mächtiger Druck auf das Tor der Wizards. Leider wollte jedoch kein Tor mehr fallen.

Steel Bulls: Doual, Opfermann – Krause (1), Reinke (1), Seel, Schlicht, Neuendorf (1), Dmitriev (2), Johannhardt (1), Otto, Reckers, Bohle

Strafzeiten: Kassel 8 Minuten – Steel Bulls 8 Minuten + gelbe Karte Aaron Reckers (32:03) + gelbe Karte Nils Bohle (51:41) + gelb-rote Karte Aaron Reckers (49:41)

PM:SSB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.