Die Commanders empfangen am Samstag (31.08.) um 17.30 die Donaustauf Crocodiles zum richtungsweisenden Showdown im Abstiegskampf. Die Gäste sind bereits vor den letzten beiden ausstehenden Spielen auch theoretisch abgestiegen, da man sechs Punkte von Freiburg entfernt ist und auch den direkten Vergleich mit den badischen Konkurrenten nicht für sich entscheiden konnte. Der Grund für den verfrühten Abstieg ist darin zu finden, dass die Mannschaft die unfairste der Liga ist, was von den meisten Überzahlteams gnadenlos ausgenutzt wird. Dazu kommt, dass der Teamleader und DEL-Profi Marcel Brandt bereits seit drei Spielen aufgrund einer Rotsperre fehlt und diese Saison auch nicht mehr zum Einsatz kommen darf. Nichtsdestotrotz wird dem vermeintlichen Underdog eine motivierte Velberter Mannschaft gegenüberstehen, denn die Schmach von der deftigen 2-14 Hinspielniederlage sitzt immer noch in den Köpfen der Spieler.

Die Velberter Mannschaft, die die Gäste aus Bayern empfangen wird, ist zwar namentlich die gleiche, jedoch hat sich von der Spielweise bis hin zu Motivation und Selbstvertrauen einiges getan. Mit der verbesserten kämpferischen und taktischen Ausrichtung konnte man Gegner wie Freiburg, Bernhardswald und Spaichingen überaus deutlich in die Schranken weisen und auch Favorit Düsseldorf musste einen langen Atem beweisen, um sich in einem engen Spiel durchsetzen zu können.

Commanders Coach Wolfgang Hellwig verordnete den Spielern nach den kräftezehrenden letzten Wochen eine zweiwöchige Erholungspause, um danach mit neuem Elan anzugreifen und den Nichtabstieg zu realisieren. Denn die Commanders haben sich durch die letzten Resultate in Stellung geschlichen und sind auf Schlagweite zu Konkurrent Freiburg, der sich nur noch zwei Punkte vor den Niederbergern befindet. Im Saisonfinale könnte den Velbertern das vergleichsweise einfache Restprogramm zu Gute kommen, da Freiburg sich noch mit den heimstarken Spaichingern, dem Meisterschaftskandidaten Atting und Bernhardswald messen muss. Die Commanders hingegen haben den Vorteil die drei verbleibenden Spiele Zuhause gegen die beiden vermeintlichen Absteiger aus Donaustauf und Heilbronn bestreiten zu können, bevor am letzten Spieltag der Tabellenzweite Schwabmünchen seine Visitenkarte in der Schlüsselstadt abgibt.

Um die kniffelige Ausgangslage weiter zu verbessern, zählen für die Commanders also nur drei Punkte. Über zahlreiche Unterstützung würde sich die Mannschaft freuen – genau wie die zweite Garde der Commanders. Diese befindet sich im Aufstiegskampf in der Landesliga und trifft bereits um 15 Uhr auf die Gäste aus Hilden, wobei man sich ebenfalls auf umkämpftes Spiel einstellen muss.

#Commanders

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