Schlossstädter gewinnen mit 14-4 gegen Bernhardswald

Die Commanders hatten am Sonntag einen schweren Gegner vor der Brust, denn die Gäste aus Bernhardswald hatten erst am Vortag ihre spielerischen und taktischen Qualitäten zur Schau gestellen, als sie gegen die haushohen Favoriten und Meisterschaftsaspiranten aus Düsseldorf mit 5-4 gewinnen konnten. Entsprechend gewarnt gingen die Spieler der Commanders in die Schlüsselpartie, denn ein Sieg war Pflicht, aufgrund der Tatsache, dass der Hauptkonkurrent Freiburg zwei Siege in Serie einfahren konnte. Bei einer Niederlage wäre der Abstand bedeutend angewachsen, was die Zielsetzung „Nichtabstieg“ stark gefährdet hätte.

Entsprechend motiviert starteten die Commanders ins erste Spiel unter dem neuen Coach Wolfgang Hellwig, der direkt mehrere gelungene Impulse setzen konnte. In einer intensiven und abwechslungsreichen Anfangsphase konnten sich keins der beiden Teams besondere Feldvorteile erarbeiten, erst zur Hälfte des ersten Drittels wurden die Niederberger in ihren Aktionen konsequenter. Belohnt wurden sie durch Abwehrrecken Alex Weiß, der in der 14. Minute wunderbar in Überzahl von Dominik Doden eingesetzt wurde und den Ball nur noch ins verwaiste Tor der Gäste schieben musste. Weitere Torchancen konnten vorerst nicht genutzt werden, bis Torjäger Doden (Vorlage Gordon Schukies), der bis dato viel Pech im Abschluss hatte zum erneuten Male das Eis brach und die Commanders kurz vor der Pausensirene mit 2-0 in Front brachte.

Direkt nach Wiederbeginn legten die Schlossstädter sofort nach, Tim Schmitz nahm von hinter dem eigenen Tor Tempo auf und feuerte einen flachen Schuss aufs Tor, den Markus Winzen gekonnt zwischen die Beine des guten Gästegoalies abfälschte. Nun wurden die Gastgeber etwas nachlässiger und vertändelten den Ball in der Vorwärtsbewegung, was die Bayern durch Dennis Passauer sofort ausnutzen (23.

Minute). Die geschockt wirkenden Velberter fingen sich bereits im nächsten Wechsel den Anschlusstreffer zum 2-3 ein durch Adlhoch. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger, da auch Bernhardswald nun an seine Chance glaubte und Morgenluft schnupperte, jedoch übertrieben die Gäste das Körperspiel in einer Situation, weswegen ein Spieler aufs Sünderbänkchen musste. Erneut Alex Weiß in Überzahl beendete das Überzahlspiel der Niederberger durch eine Kopie des ersten Tores (26. Minute). Nun zogen die Commanders jedoch eine unnötige Strafe, welche ebenfalls erneut durch Adlhoch zum Zwischenstand von 3-4 bestraft wurde. Doch es kam noch schlimmer für die nun verunsicherten Velberter, denn direkt im Anschluss gelang Benjamin Frank der umjubelte Ausgleich für die Gäste. Nun schaltete jedoch Dominik Doden, seines Zeichens überragender Goalgetter der Commanders, ein paar Gänge höher und ließ den Gästetorhäüter mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten verzweifeln. An diesem Rückschlag hatten die Bayern gewaltig zu knabbern und mussten noch vor dem zweiten Sirenensignal zwei weitere wunderbar raus gespielte Tore durch David Luchtenberg (Lorenz Wruck) und Lukas Langer (Dominik Doden) hinnehmen. Die Vorentscheidung war somit nach zwei Dritteln gefallen, denn einen 9-4 Vorsprung gegen die mit nur neun Feldspielern angereisten Gäste, durfte man bei tropischen Temperaturen nicht mehr aus der Hand geben.

Positiv anzumerken ist, dass nun nicht, wie sonst häufig gesehen, der Schlendrian einkehrte und Tempo herausgenommen wurde, sondern dass die konterstarken Gäste weiter konsequent unter Druck gesetzt wurden. Somit erzielte Dominik Doden weitere vier Treffer, wobei man besonders das zehnte Tor besonders herausheben muss. Denn der abgezockte Doden lupfte den Ball, hinter dem gegnerischen Tor stehend, vors Tor und bugsierte ihn von dort volley in den rechten Winkel – ein absolutes Traumtor, was ihm tosenden Applaus der ungefähr 80 Zuschauer und der Mannschaft einen Kasten Bier für die zweistellige Torausbeute einbrachte. Einen weiteren Treffer für die Commanders konnte Routinier Markus Winzen erziele auf  Vorlage von Fabian Jakobowski.

Ein faires und von den Unparteiischen gut geleitetes Spiel ging nun zu Ende, Trainer Wolfgang Hellwig war mit der Leistung der Mannschaft durchaus zufrieden und lobte den großen kämpferischen Einsatz sowie die disziplinierte Spielweise mit erneut nur sechs Strafminuten.Aus einer homogon spielenden Mannschaft, sollte man heute erneut Dominik Doden hervorheben, der an unglaublichen 11 Toren beteiligt war. Am kommenden Wochenende werden die Karten jedoch wieder neu gemischt, wenn die extrem kampfstarken Spaichinger ihre Visitenkarte am Velberter Sportzentrum abgeben werden. Das Hinspiel wurde zu Saisonbeginn mit 5-10 verloren, aber de Commanders stehen weiterhin unter großen Zugzwang und werden alles daran setzen Revanche zu nehmen und die drei Punkte in der Schlüsselstadt zu behalten.

Spielbeginn ist am Samstag (27.07.) um 17.30, über zahlreiche Unterstützung würden sich die Akteure sehr freuen.

pm:Commanders

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