Es kam wie fast erwartet. Auf dem Weg zurück in die erste Bundesliga mussten die RAMS am Wochenende den ersten Dämpfer einstecken und scheiterten genau an den Dingen, die schon vor der Saison als ernsthafte Problematik ausgewiesen wurden: die Auswärtsspiele – insbesondere in den Eishallen. 

Zunächst trat man am frühen Samstagabend beim IHC Atting an und kam mit einer 3-10 Niederlage völlig verdient unter die Räder. Zu keinem Zeitpunkt waren die RAMS in der Lage, sich auf die Gegebenheiten der Spielfläche und die stark aufspielenden Gastgeber einzustellen. Passgenauigkeit, Abschlussstärke, Defensivspiel und Tempo gingen in den ungewohnten Dimensionen völlig verloren, ebenfalls stieg die Fehleranfälligkeit der Spieler stark. Der IHC hingegen präsentierte sich als starker Aufstiegsaspirant, welcher auch Phasen des meist ungenutzten Düsseldorfer Druckes überstand und anschließend stets eine zählbare Antwort fand. Insgesamt ein hoch verdienter Sieg für die Wölfe und für die junge Düsseldorfer Mannschaft ein klares Zeichen, dass noch viel an Entwicklung bevorstehen muss. 

Die Donaustauf Crocodiles konnten am Sonntagmittag in gleicher Spielstätte mit 4-3 geschlagen werden. Die RAMS zeigten sich in diesem Spiel verbessert, allerdings keineswegs souverän. Die Probleme blieben identisch, allerdings hatte man nun mehr Erfahrung auf der Fläche und traf gleichfalls auf einen weniger gefährlichen Gegner. Die RAMS konnten mit starkem Willen und Einsatz die Klatsche vom Vortag zumindest in diesem Spiel mit drei Auswärtspunkten sensibilisieren. Ein besonderer Dank geht an der Stelle an Marcel Brandt, welcher den RAMS am Samstagabend eine Bar in Regensburg für die Champions-League-Übertragung reservierte und sich bestens um das Wohl der Truppe gekümmert hat.

PM:Rams

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