Die Sauerland Steel Bulls finden in die Erfolgsspur zurück und gewinnen ihr Heimspiel gegen die Salt City Boars Lüneburg mit 5:4 nach Penaltyschiessen und sichern sich so zwei weitere Punkte, während der Gast sich nur mit einem Punkt begnügen darf.

Das Spiel der Hausherren fing sehr druckvoll an. Bereits nach 70 Sekunden hatte Alexej Dmitriev eine große Chance, sein Team in Führung zu bringen. Leider vergab er. In der Folge kam Lüneburg besser ins Spiel und beschäftigte Sven Doual im Tor der Sauerländer mehr als ihm lieb war. Gleichzeitig gelang es aber immer wieder eigene gefährliche Konter zu fahren. So vergab Felix Neuendorf in der siebten Spielminute völlig freistehend. Eine Minute später die erste Strafzeit gegen die Sauerländer. Lüneburg zog ein schnelles Passspiel um die Box der Sauerländer auf, die sich immer wieder den Angreifern geschickt in den Weg stellten. Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe konnte Sascha Fitzner einen Nachschuss zum ersten Tor des Spiels verwerten. Eine weitere angezeigte Strafe gegen die Steel Bulls entfiel dadurch. Im Anschluss immer wieder Chancen auf beiden Seiten, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Eine Minute vor Drittelende gab es nach einem kleinen Gerangel jeweils eine Strafe gegen beide Mannschaften.

Die Geschichte des Mittelabschnittes ist relativ schnell erzählt. Wie schon zum Ende des ersten Drittels ergaben sich regelmäßig Chancen auf beiden Seiten, ohne dass diese genutzt wurden. Dieser „Chancentod“ wurde lediglich zweimal unterbrochen. In der 26.Spielminute konnte Lüneburg au 0:2 erhöhen. Ein verdeckter Schuss fand den Weg ins Tor der Sauerländer. Nils Bohle gelang in der 35. Spielminute der Anschlusstreffer zum 1:2. Nach gutem Zuspiel von Marcel Kahle hatte er kein Problem, den Ball im Tor unterzubringen.

Das letzte Drittel war gerade 75 Sekunden alt, als Jan Otto sich ein Herz nahm und von der Mitte aus einen mächtigen Schlagschuss los ließ. Die Kugel schlug im Tor zum 2:2 ein. Großer Jubel bei den Steel Bulls. Nur zwei Minuten später fast die Führung, aber der Ball ging nur an den Pfosten. Im Gegenzug machte es Lüneburg jedoch besser und konnte wieder in Führung gehen. 2:3. Zehn Minuten vor Schluss gelang der erneute Ausgleichstreffer. Vom Bully weg sprang der Ball vor den Schläger von Dennis Schlicht. Der fackelt nicht lange und trifft zum Ausgleich. Die Bulls drücken nun auf den Siegtreffer und laufen direkt in einen Konter. 3:4 in der 56. Spielminute. Nun weiter wütende Angriffe. In der 56. Spielminute der vielumjubelte Ausgleichstreffer durch Marcel Kahle, der eine blitzsauberen Konter zum 4:4 abschließt. Kurz vor Schluss noch eine gelbe Karte gegen Dennis Schlicht wegen Reklamierens.

Zum Beginn des Penaltyschiessens wechseln die Bulls den Torhüter. Tobias Opfermann rückt für Sven Doual zwischen die Pfosten:

Kahle                  vergibt
Fitzner                0:1
Jacksch              1:1
Hamionka         1:2
Johannhardt    2:2
Von Raven        vergibt
Otto                     3:2
Hungerecker    3:3
Neuendorf         4:3
Ossowski            vergibt

Strafzeiten: Bulls: 6 Minuten plus gelbe Karte (Schlich) – Lüneburg: 2 Minuten

Steel Bulls: Doual, Opfermann – Jacksch, Krause, Kahle (1), Schlicht (1), Neuendorf (1), Dmitriev, Johannhardt, Otto (1), Reckers, Bohle (1)

PM:SSB

 

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