Kapitän Daniel Preuß verwandelte den entscheidenden Penalty. Foto: Kassel Wizards

Kurz vor Schluss war es, als Daniel Preuß das dringend benötigte Tor zum Ausgleich erzielte. Anfangs noch gleichauf, das 1:0 und der direkte Ausgleich zum 1:1 für die Mendener Mambas fielen in den ersten 4 Spielminuten, mussten die Nordhessen lange bis zum nächsten Treffer kämpfen. Jeweils eine Überzahlsituation für beide Teams blieben ebenso erfolglos wie der Rest des ersten Spielabschnittes.

Die Gäste aus Menden sind zwar nur in Minimalbesetzung angetreten, wussten aber sehr gut, die Spieler gekonnt einzusetzen. Kassel war über weite Strecken nicht im gewohnten Spielfluss, ließ dem Gegner zu viel Freiraum um aufs Tor zu schießen. Nach 28 Spielminuten lagen die Wizards mit 1:3 hinten – nur dank den wieder hervorragend arbeitenden Torhütern war der Vorsprung der Mambas nicht noch höher.

Im letzten Drittel gelang es Rene Göbel in der 47. Minute in Überzahl auf 2:3 zu verkürzen, der Kapitän Daniel Preuß traf gut 2 Minuten vor Schluss zum wichtigen 3:3. Das Minimalziel war nun, keinen Treffer mehr zu fangen und somit das Penaltyschießen zu erzwingen.

Im Penaltyschießen war es wiederum Preuß, der als 4. Schütze das entscheidende Tor erzielte – zuvor traf bereits Alex Roth, aber auch Menden konnte einen Ball im Kasseler Tor versenken. Letztlich hat Kassel zwar gewonnen und ist noch immer Tabellenführer, allerdings zeigt dieses Spiel auch, wie unterschiedlich die Spiele und die Gegner sein können.

Wir sprachen nach dem Spiel mit dem Kapitän.

Wizards online Team: Daniel, was war los beim Spiel? Zunächst wart ihr zwar nach gut 2 Minuten in Führung, schnell war aber der Ausgleichstreffer im Kasseler Tor?

Daniel Preuß: Wir waren zu unkonzentriert, haben nicht in unser Spiel gefunden.

Was genau lief schief so dass die Gäste das zweite Drittel mit 2 Toren für sich entscheiden konnten?

Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Leichtigkeit der vorherigen Spiele hat gefehlt. Unser Glück ist, dass wir mit Ingo Möller und Martin Stieglitz 2 hervorragende Torhüter haben, die viele Fehler ausbessern können. Sonst hätte es nach dem 2. Drittel auch durchaus 1:6 stehen können.

War die Mannschaft durch die vielen Spiele in den letzten Tagen und Wochen an ihrer Leistungsgrenze?

Nein, wir würden es uns zu leicht machen wenn wir es darauf schieben. Wir sind genug Spieler, die eine solche Belastung abkönnen müssen.

Hast du den Gegner so stark eingeschätzt?

Menden hat das mit ihren 8 Spielern perfekt gemacht. Sie haben uns das Leben echt schwer gemacht, standen gut und haben uns dann ausgekontert.

Dieses Spiel wurde erst im Penaltyschießen entschieden, was für Schlüsse ziehst du aus der Begegnung?

Dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Wir müssen unsere Leistung zu 100% abrufen, wenn wir da oben bleiben wollen.

Vielen Dank für das Gespräch, und viel Erfolg für das Spiel am Samstag gegen Lüneburg!

Am kommenden Samstag, 11.05.2013, reisen die Wizards in den Norden Deutschlands, um 19:00 Uhr tritt die 1. Mannschaft gegen die SaltCityBoars in Lüneburg an.

PM: Kassel Wizards

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