IHC Atting schafft bei Röthke-Debüt höchsten Sieg seiner Bundesliga-Historie – Neuzugang erzielt sechs Tore. Coach Amann: „Da waren ein paar richtig geile Tore dabei“

Torjubel Edenhofer Bernhard Tkocz. Fotos: Harald Schindler

(mb) Mit einem Schützenfest gegen die Commanders Velbert und einem herausragenden Debüt von René Röthke endete das erste Heimspiel des IHC Atting in der Saison 2013 am Straubinger Pulverturm. Am Ende waren sich alle einig: So kann es in den kommenden acht Heimspielen weitergehen.

17:3 (6:0, 8:2, 3:1) – solche Ergebnisse sind eigentlich nur die Cheerleader der Footballer der Straubing Spiders gewohnt, die die 200 Zuschauer schon vor dem Spiel mit ihren Stunts begeisterten. Der Sieg gegen die völlig überforderten Gäste aus Velbert war gleichzeitig der höchste der Erst- und Zweitligageschichte der Attinger.

„Da waren ein paar richtig geile Tore dabei“, sagte ein glücklicher Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. „Wir haben super nach vorne und zusammen gespielt. Natürlich war der Gegner heute auch nicht so gut und hatte nicht so viele Torschüsse. Das lag aber daran, dass wir ihnen gar nicht die Chance gelassen haben, an den Ball zu kommen. Das war genau der richtige Auftakt für uns.“ Auch Kapitän Fabian Hillmeier meinte: „Das sah richtig gut aus, wie wir gespielt haben.“

Die Männer des Abends waren Neuzugang René Röthke (Sechs Tore, eine Vorlage) und Scharfschütze Tim Bernhard (fünf Tore und zwei Vorlagen). Sie ragten aus einer homogenen Mannschaft noch heraus. Röthke stand nicht nur stets richtig, sondern zeigte auch feine Pässe. Bernhard war gewohnt trickreich und ballsicher und gegen seine Schlagschüsse war kein Velberter Kraut gewachsen.

„Es war ein tolles Spiel“, sagte Röthke nach auch für ihn erfolgreichsten Skaterhockey-Spiel seiner Karriere. Nicht nur die Autogrammjäger warteten, sondern auch der teaminterene Kassenwart. Denn Röthke erzielte nicht nur einen Hattrick, sondern ihm gelang auch Tor Nummer zehn, was bedeutet dass er gleich doppelt seinen Beitrag zur nächsten Mannschaftsfeier leisten muss. „Ach das ist kein Problem“, meinte er darauf angesprochen.

Schon am Donnerstag um 17.30 Uhr geht es gegen die Crocodiles Donaustauf weiter. „Die haben eine gute Mannschaft“, sagte Röthke. Auch sein Tigers-Teamkollege Marcel Brandt spielt dort. „Er ist ein starker Spieler, ein Beißer. Aber wir wollen auch dieses Spiel versuchen zu gewinnen.“

Atting: Heitzer – Tkocz(1/0), Bogner (0/5), Schick (1/0), Kuhnle, Dünnbier (0/1), Hiendl (1/1), Hillmeier (2/0), Nissen (0/1), Wolf, Bernhard (5/2), Edenhofer (1/2), Mat. Rothhammer (0/2), Prasch, Röthke (6/1).

Velbert: Werners (Laskowski) – Utz (0/1), Schlüter, Doden (2/1), Luchtenberg, Pickhardt, Winzen, Jakobowski, Obers (0/1), Langer (1/0).

Schiedsrichter: Bührer (Merdingen), Kruppe (Schwabmünchen); Strafminuten: Atting 6, Velbert 8; Zuschauer: 200

PM: IHC Atting

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