Duell der beiden DEL-Profis René Röthke und Marcel Brandt steht im Mittelpunkt

Rene Röthke beim Bully. Foto: Tim Bernhard

(mb) Nach dem klaren 17:3-Erfolg gegen die Commanders Velbert bleibt für den IHC Atting nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Mit den Donaustauf Crocodiles (Donnerstag, 17.30 Uhr) und den Schwabmünchen Mammuts (Samstag, 17.30 Uhr) warten schon die nächsten beiden Derbygegner.

„Das werden zwei ganz andere Aufgaben für uns“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Donaustauf wird schwer, aber Schwabmünchen wird richtig hart.“ Gegen beide Teams hatte der IHC aber in dieser Saison schon ein Erfolgserlebnis. Der Aufsteiger wurde in der Vorbereitung knapp mit 7:6 besiegt, der amtierende Meister vor knapp drei Wochen in eigener Halle mit 11:8.

Zunächst einmal blicken die Attinger aber auf das Spiel gegen Donaustauf. Die Crocodiles um Marcel Brandt, Teamkollege von Attings René Röthke bei den Straubing Tigers, gewannen am Sonntag ebenfalls ihr Heimspiel gegen die Commanders Velbert ebenso klar mit 14:2. „Sie spielen gutes Hockey“, sagt Amann. „Die große Fläche kommt ihnen sicherlich entgegen, denn viele Spieler haben Eishockeyerfahrung. Sie werden sicherlich mehr fürs Spiel tun als Velbert. Daher müssen wir defensiv sehr sicher stehen.“

Amann setzt im Sturm aber auf sein Duo Röthke und Tim Bernhard. Die beiden erzielten gegen Velbert zusammen elf Tore. Röthke freut sich schon auf das Duell mit seinem Eishockey-Kollegen Brandt, der gegen Velbert an acht Toren beteiligt war. „Donaustauf hat eine gute Mannschaft und Marcel ist ein starker Spieler. Wir wollen aber unbedingt gewinnen, um vielleicht am Ende die Chance auf die Meisterschaft zu haben.“

Mit neun Punkten belegt der IHC momentan den zweiten Platz in der Tabelle hinter Absteiger Düsseldorf Rams. „Wir müssen unser Spiel spielen“, sagt Amann. „Wir müssen den Ball laufen lassen und die Breite des Feldes ausnutzen. Donaustauf ist nicht umsonst letztes Jahr Regionalliga-Meister geworden.“

Zum Derby hoffen die Verantwortlichen wieder auf viele Zuschauer. Schon beim Auftaktspiel gegen Velbert kamen 200 Fans. Vielleicht sehen sie ja dann ein Jubiläum. Denn Kapitän Fabian Hillmeier gelangen am Samstag seine Bundesliga-Punkte 197 bis 199 in nur 90 Spielen. „Meinen 200. Punkt will ich gegen Donaustauf machen“, sagt er.

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