wpid-Sauerland-Steel-Bulls.jpegDas erste Drittel war erst 20 Sekunden alt, als Neheim erstmals treffen konnte. Der Stürmer traf von der rechten Seite. Die Steel Bulls kamen danach immer noch nicht richtig ins Spiel. Tropmann erhöhte nach drei Minuten per Abstauber auf 0:2. Nach fünfeinhalb Minuten traf Vladimir Eichhorn per Schlagschuss von der linken Seite. Zwei Minuten später erhöhte Brenner per Nachschuss auf 1:3. Die erste Überzahl des Spiels nutzte Neheim zum 1:4. Bühner traf per Schlagschuss. 20 Sekunden danach verkürzte Jan Bogdan per Schlenzer von der linken Seite. Danach mehrere Strafen auf beiden Seiten. In Überzahl traf Sascha Jacobs per Schlenzer zum 3:4. Eine Minute vor Drittelende erhöhte erneut Bühner per Solo auf 3:5.

In der 23. Spielminute verkürzte Raphael Kowalski von der rechten Seite zum 4:5. Der Ausgleich wurde durch Sascha Jacobs von der rechten Seite in der 28. Spielminute erzielt. Großer Jubel bei den Steel Bulls. Der Ausgleich hatte jedoch nur vier Minuten Bestand. Bühner traf in Überzahl zum 5:6. Er erhöhte in der 39. Minute auch völlig freistehend auf 5:7. Zwischenzeitlich holte sich Raphael Kowalski eine gelbe Karte, gleichbedeutend mit einer 10-Minuten-Strafe, ab.

In der 46. Spielminute Hoffnung für die Steel Bulls. Sascha Jacobs verkürzte in Überzahl zum 6:7. Wenig später lief man jedoch in einen Konter und Ahaus erhöhte auf  6:8. Neun Minuten vor Schluss sogar das 6:9.  22 Sekunden vor Spielende konnte erneut Sascha Jacobs auf 7:9 verkürzen. Gleichzeitig der Endstand.

Steel Bulls

Schwunk, Lingenberg (n.e.) – Weischede, Psotta, Glörfeld, Hochfelde, Ossenberg, Bogdan (1), Eichhorn (1) , Hoffmann, Jacobs (4), Kowalski  (1), Wilms, Winter, Rudewig

Strafminuten:

Steel Bulls                          6 Minuten plus gelbe Karte Kowalski

Neheim                               10 Minuten

 

Die Jugendmannschaft der Sauerland Steel Bulls verliert gegen den Favoriten aus Ahaus mit 6:14 (0:5, 4:3, 2:6).

Das Spiel begann mit über einer Stunde Verspätung. Aufgrund eines Unfalls auf der A45, den ein Geisterfahrer in den frühen Morgenstunden verursacht hat, kam es in und um Lüdenscheid zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zum eigentlichen Spielbeginn war nur die halbe Mannschaft aus Ahaus anwesend. Das Spiel wurde jedoch nicht angepfiffen.

Die Geschichte des ersten Drittels ist schnell erzählt. Mit 0:5 kamen die Young Bulls unter die Räder. Man fand kein Mittel gegen Ahaus. Hinzukam eine sehr einseitige Strafzeitenverteilung. Drei Mal musste ein Spieler der Bulls auf die Strafbank. Zwei Tore erzielte Ahaus in Überzahl.

In der Drittelpause gab es einiges zu klären und zu ändern. Nach knapp drei Minuten jedoch das sechste Tor für Ahaus nach einem Wechselfehler. Zwei Minuten später mal wieder eine Überzahl für Ahaus. Was in dieser Unterzahl passierte dürfte ein Highlight der noch jungen Young Bulls Geschichte sein. Sololauf traf Matic zum 1:6.  Nur 20 Sekunden später konnte R. Poberitz  per Nachschuss auf 2:6 verkürzen. In der Sekunde der Vervollständigung traf D. Wengenroth von der linken Seite. Zwischenzeitlich hatten die Bulls den Torwart gewechselt. Figgen für Graf. Leider dauerte es keine Minute bis Ahaus wieder davonzog. 3:7. In der 24. Spielminute konnte Matic per Schlagschuss von der rechten Seite erneut verkürzen. Eine angezeigte Strafe gegen Ahaus entfiel. Exakt bei 25:00 erhöhte Ahaus auf 4:8.

Das letzte Drittel begann mit zwei Strafen gegen beide Mannschaften. Mit einem „Gewaltroller“ konnte Matic auf 5:8 verkürzen. Danach erneut Strafen gegen beide Mannschaften.  Kurz danach eine Fünf Minuten Strafe gegen Wieczorek wegen übertriebener Härte. Ahaus nutzte die Gelegenheit zu drei weiteren Toren. 5:11 somit. Wieczorek holte sich in der Zwischenzeit noch eine gelbe Karte wegen Meckerns ab. Ahaus  dann noch mit dem 5:12. R. Poberitz verkürzte noch auf 6:12. In der letzten  Spielminute noch zwei Treffer für Ahaus.

Ahaus hat verdient gewonnen. Ein fader Beigeschmack hinsichtlich des Spielbeginns bleibt jedoch.

Stell Bulls: Thorben Graf, Nils Figgen – Robi. Poberitz (2), Devin Wengenroth (1), Maximilian Wieczorek, Leroy Kok, Mco Poberitz, Robin Schulze, Jonah Wengenroth, Adrian Zöllner,  Sebastian Schneider, Merlin Matic (3), Fischer

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