Die Attinger Jugendmannschaft um Trainer Andreas Schmidhuber (links) nach dem Finale um die bayerische Meisterschaft (Foto: Bauer)
Die Attinger Jugendmannschaft um Trainer Andreas Schmidhuber (links) nach dem Finale um die bayerische Meisterschaft (Foto: Bauer)

(mb) Wenn auch im Dezember im Skaterhockey noch um Tore und Punkte gekämpft werden, stehen die deutschlandweiten Titelkämpfe auf dem Programm. In dieser Saison haben sich vom IHC Atting mit den Junioren und der Jugend gleich zwei Teams für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Jugend hat als bayerischer Meister beim Turnier am Wochenende im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf (Region Hannover) einiges vor.

„Wir haben ein klares Ziel“, sagt Trainer Andreas Schmidhuber. „Wir wollen das schaffen was, noch nie eine Attinger Mannschaft vorher in der Vereinsgeschichte geschafft hat. Und das ist das Finale um die deutsche Meisterschaft.“ Dies wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für den Europapokal, bei dem schon zweimal Attinger Mannschaften teilgenommen haben. Doch das Teilnehmerfeld ist mit den Landesmeistern und Vizetitelträgern der Bundesländer wieder einmal hochkarätig besetzt. „Favorit ist ganz klar NRW-Meister Crash Eagles Kaarst. Aber auch die Fireballs Sterkrade und Gastgeber Bissendorf spielen um den Titel mit“, prognostiziert der Attinger Coach. Kaarst fegte mit einer unglaublichen Bilanz von 16 Siegen und 160:23 Toren durch die NRW-Hauptrunde (die stärkste Liga Deutschlands) und schoss im Playoff-Finale Sterkrade zweimal mit 11:3 ab. Dazu kommt mit dem HC Merdingen der Meister aus Baden-Württemberg, die Berlin Buffalos und die SaltCity Boars aus Lüneburg.

„Unsere Jugend muss sich aber auf keinen Fall verstecken“, sagt Schmidhuber. Denn ähnlich wie Kaarst verloren die Jungwölfe kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit. Nur gegen Augsburg gab es in der Hinrunde ein Remis mit anschließender Niederlage nach Penalty-Schießen. Die Playoffs wurden souverän gemeistert und im Finale die Pleystein Piranhas zweimal klar besiegt. Einziges kleines Manko: Die lange Sommerpause. Während in den anderen Ligen Deutschlands die Saison bis kurz vor der deutschen Meisterschaft dauert, war die Attinger Mannschaft zuletzt auf Trainingseinheiten beschränkt. Doch in diesen ging es umso intensiver zur Sache. „Wir sind gut vorbereitet und haben uns nicht im BRIV-Winterpokal verausgabt“, sagt der Coach. „Alle Spieler sind heiß und wer weiß – vielleicht gelingt dem IHC Atting neben dem Aufstieg in die 1. Bundesliga ja ein weiterer Erfolg.“

Bereits am Freitag macht sich die Mannschaft, die fast komplett antreten kann, auf die lange Reise ins mehr als 600 Kilometer entfernte Wedemark. Das Turnier beginnt am Samstag um 9 Uhr. Die Attinger müssen gegen jeden Gegner in der Vorrunde einmal antreten und mindestens Vierter werden, um das Halbfinale zu erreichen. Eine Woche später reisen die Juniorenspieler des IHC zum Turnier nach Duisburg.

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