Nach den beiden weiten Auswärtsfahrten nach Deggendorf und Freiburg haben die Chiefs das erste Pokal-Heimspiel des Jahres vor der Brust. Am Sonntag empfängt man zum Viertelfinale um 16 Uhr die Devils aus Langenfeld im „ChiefsGarden“. Bis 2008 waren die Devils zumeist ein Gegner in der 1. Liga, mittlerweile ist man aber bis in die Regionalliga (3. Liga) durchgereicht worden. Es sieht allerdings gut aus, dass die Langenfelder
in dieser Saison den Aufstieg zurück in die 2. Liga packen können.

Dennoch bleibt es auf dem Papier ein leichtes Los, was Chiefs-Coach Marcel Mörsch naturgemäß etwas anders sieht: „Die haben noch einige Leute dabei, die damals schon Bundesliga gespielt haben. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen.“ Ideal wäre auch am Sonntag ein Spielverlauf wie in der Vorwoche gegen Crefeld. „Wenn wir schnell drei, vier Tore machen, können wir die Partie anschließend kontrolliert zu Ende spielen“, so Mörsch. Denn urlaubsbedingt muss er auf einige Spieler verzichten und hat bei den angekündigten tropischen Temperaturen unter Umständen nur zwei Reihen zur Verfügung. Keeper Olli Derigs, Meikel Thürmann und Marcel Patejdl entspannen auf Mallorca, Jerome Bonin fehlt weiterhin verletzt und hinter Robert Linke steht ein dickes Fragezeichen. Ihn würde man gerne bis zum kommenden, sehr entscheidenden Wochenende mit Spielen in Essen und gegen Lüdenscheid, vollständig auskurieren lassen.

So kommt auf die Junioren, die gegen Crefeld stark spielten, erneut eine ganze Menge „Eiszeit“ zu. „Ich kann und werde sie ohne Bedenken reinwerfen“, vertraut Mörsch seinen Jungspunden. Traditionell ist Langenfeld einer der Lieblingsgegner der Chiefs. Eine einzige Niederlage (2003)kassierte man in alle den Jahren gegen den Rivalen von der anderen Rheinseite. Dafür gab es 2004 beim 13:0 auch den bislang einzigen Shot-Out in der Bundesligageschichte der Uedesheimer zu feiern.

PM:UC

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