wpid-Sauerland-Steel-Bulls.jpegMenden konnte bereits nach 75 gespielten Sekunden in Führung gehen. Bulls Torwart Christian Lingenberg versuchte  den Spielball artistisch mit dem Stock abzuwehren und spitzelte den Ball ins eigene Tor. Danach drückten die Bulls auf den Ausgleich. Menden musste in der fünften Spielminute die erste Strafe des Spiels hinnehmen. Trotz guter Chancen konnten die Bulls kein Kapital aus der Überzahl schlagen. Menden überstand die  Strafe ohne Gegentreffer. Danach ein wenig Leerlauf auf beiden Seiten. In der 12. Spielminute konnte Menden auf 0:2 erhöhen. Rütting (siehe auch unten) traf mit einem  Schlenzer in den Winkel.  Vier Minuten später Unterzahl für die Bulls. Diese konnte jedoch  ohne Gegentreffer überstanden werden. 46 Sekunden  vor Drittelende konnte Mike Psotta auf 1:2 mit einem „Hammer“ von der Mittellinie aus verkürzen.

Nach der Pause gute Chancen auf beiden Seiten. Nach 28:12 gelang Heimann nach einem Solo das 1:3. Zwei Bullsspieler hatten sich gegenseitig behindert und so den Weg für den Sololauf eröffnet. Vier  Minuten später konnte Sluga per Nachschuss auf 2:3 verkürzen. Danach gab es Strafen gegen beide Mannschaften kurz hintereinander. Erneut Heimann nutzte eine Chance zum 2:4, beide Mannschaften waren jeweils nur mit drei Feldspielern auf der Fläche. In der anschließenden Überzahl der Steel Bulls brachen alle Dämme. Jeweils in Unterzahl erhöhten Böckhaus (Schlenzer) und  Rütting (per Konter) auf 2:6. Sascha Hochfelde konnte zwei Minuten vor Drittelende per Abstauber auf 3:6 verkürzen.

16 Sekunden nach Wiederbeginn erneut eine Strafe gegen die Steel Bulls. Diese konnte jedoch unbeschadet überstanden werden. Kurz nach der Vervollständigung  gab es eine Strafe gegen Menden. Diese konnte kurz vor dem Ablauf durch Marius Wirth zum 4:6 genutzt werden. Er traf mit einem Sololauf über links durch die Schoner des Torwarts. Zehn Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer durch Weischede (Treffer vermutlich jedoch durch Sluga). Er traf per Schlenzer von der linken Seite. Danach ein wenig Hektik. Erst Strafe gegen Menden, vier Sekunden (!) später gegen die Bulls. Nur knapp eine halbe Minute später Strafen gegen beide Mannschaften. Somit nur zwei gegen zwei Feldspieler. Der vermeintliche Ausgleichstreffer durch Marius Wirth wurde von den Schiedsrichtern leider nicht anerkannt. Vielleicht sollten diese beim nächsten Mal einfach auf das Minenspiel der Spieler achten. Während die beiden Bullsspieler jubelten, drehten sich der Mendener Torwart und der Verteidiger vom Tor weg und ließen die Köpfe hängen.  Nur wenige Sekunden später erhöhte Heimann auf 5:7. Drei Minuten vor Schluss gelang Koch nach einem Sololauf das 5:8. Mike Psotta konnte danach noch auf 6:8 per Schlagschuss verkürzen. 33 Sekunden vor dem Ende des Spiels erzielte Hordt noch ein empty-net-goal zum Endstand von 6:9.

Für einen besonderen „Farbtupfer“ sorgte im Übrigen Daniel Rütting (Menden). Statt eines Trikots zog er sich einfach ein langärmeliges T-Shirt drüber, welches noch nicht einmal den Farbton hatte, wie die eigentlichen Mendener Trikots. Im Verlauf des Spiels fehlte ihm dann auch die eiligst aufgeklebte Rückennummer. Die nicht immer sehr sicher wirkenden Schiedsrichter haben diese „Kreation“ im Spielbericht vermerkt.

Steel Bulls: Lingenberg, Granieczny (n. e.) – Weischede (1),  Psotta (2), Bogdan, Hochfelde (1), Wirt (1), Sluga (1), Glörfeld, Kemper, Mauel

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